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How to be Single
How to be Single
© Warner Bros.

Kritik: How to Be Single (2016)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5

Vier Singlefrauen im Big Apple – das klingt natürlich erst einmal stark nach "Sex and the City", einer der wohl einflussreichsten TV-Serien der letzten Jahrzehnte. Und selbstverständlich wären all die aktuellen Romantic Comedys mit starken weiblichen Figuren, die auch mal anderes im Sinn haben als den richtigen Mann zu finden und offen über vermeintliche Tabuthemen sprechen, ohne die Pionierarbeit von Carrie Bradshaw und ihre Clique kaum vorstellbar. Dennoch bleibt der Vergleich zwischen der erfolgreichen HBO-Serie und Christian Ditters "How to Be Single" ein oberflächlicher.

Ditters Komödie basiert zwar auf dem gleichnamigen Roman der Schriftstellerin Liz Tuccilo, die sich vor allem durch ihre Mitarbeit bei "Sex and the City" einen Namen machen konnte, und dennoch folgt die Geschichte mit der ähnlichen Ausgangssituation anderen Mustern. Die Figuren in "How to Be Single" wirken etwas bodenständiger, der Tonfall ist mitunter etwas rauer. Damit unterscheidet sich der Film besonders von den beiden misslungenen "Sex-and-the-City"-Kinoproduktionen, die wenig mehr waren als ein banales Schaulaufen für bekannte Gesichter und Markenprodukte.

Wirklich in die Tiefe geht "How to Be Single" allerdings auch nicht. Es sind vor allem kleine Episoden und Anekdoten, die hier überzeugen können, während sich die Story im Großen und Ganzen doch als allzu harmlos und vorhersehbar erweist. Zudem pendelt der Film unentschlossen zwischen derben Zoten sowie melodramatischen Momenten und findet dabei selten die Balance. Dass diese Romantic Comedy dennoch Spaß macht und viele Pointen sitzen, ist in erster Linie der gelungenen Besetzung zu verdanken: Vor allem Rebel Wilson und Leslie Mann setzen bemerkenswerte Akzente in einem nicht ganz so denkwürdigen Film.

Fazit: "How to Be Single" mutet auf den ersten Blick zwar an wie ein Abklatsch von "Sex and the City", aber die Komödie geht doch eigene Wege. Die Geschichte ist allzu vorhersehbar, eine Reihe gelungener Szenen sowie die starken Darstellerinnen machen den harmlosen Spaß dennoch sehenswert.





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