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Bibi und Tina 2 - Voll Verhext
Bibi und Tina 2 - Voll Verhext
© DCM GmbH

Kritik: Bibi & Tina - Voll verhext (2014)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5

Es ist nicht einmal ein Jahr her, als der erste Teil von "Bibi und Tina" im Frühjahr dieses Jahres über eine Millionen Zuschauer und Fans der kleinen Hexe in die Kinos lockte. Regisseur Detlev Buck gelang mit dem ersten Teil ein farbenfrohes, freches und mit anarchischem Witz ausgestattetes Teenie-Musical, das voller skurriler Einfälle und großartiger Ideen steckte. Bereits wenige Woche nach dem erfolgreichen Kinostart begannen im Sommer 2014 dann sogleich die Dreharbeiten u.a. in Brandenburg, um den Fans umgehend eine Fortsetzung liefern zu können. Auch wenn die Leichtig- und Sorglosigkeit des ersten Teils fehlen: "Voll verhext" ist ähnlich bunt geraten wie der Vorgänger und steckt wieder voller bizarrer Ideen.

Wie schon im ersten Teil wird die Szenerie von bunten, strahlenden Bildkompositionen und melodiösen, tanzbaren Popsongs bestimmt, die diesmal fast noch mehr Raum einnehmen als beim Erstling. Die Mischung aus knalligem Musical und schrillem Teenie-Abenteuer wird die Fans von "Bibi und Tina" daher nicht enttäuschen. Erneut gehen Lina Larissa Strahl und Lisa-Marie Koroll als Bibi und ihre beste Freundin Tina hier voll in ihren Rollen auf, sodass die Identifikation mit Ihnen nicht sonderlich schwer fällt. Denn still und heimlich haben die Beiden mit denselben Probleme und Nöten zu kämpfen, wie diese für 17-jährige Mädchen kurz vor dem Erwachsenenalter ganz natürlich sind.

Von Flugzeugen im Bauch, Eifersucht, unerfüllter Liebe und Streitigkeiten unter Freunden handelt diesmal der neueste Streich von Detlev Buck, der seine Figuren hier konsequent weiter entwickelt. Bibi und Tina sind älter geworden und genau so wie sie sich verändert haben, verschieben sich die Inhalte ihrer Sorgen und Nöte. Ging es beim Erstling hauptsächlich noch um die Themen Freundschaft und Zusammenhalt, dreht sich hier alles vielmehr um DAS Thema schlechthin: die Liebe. Auch wenn dem Film ein wenig die Spritzig- und ausgefallene Sorglosigkeit des ersten Kinoabenteuers fehlt: "Voll verhext" bringt über weite Strecken enormen Kino-Spaß und überrascht mit einer besonderen Gastrolle: wenn Olli Schulz als durchtriebener Bösewicht Angus Naughty auf der Leinwand zu sehen ist, bleibt kaum ein Auge trocken.

Fazit: Kunterbuntes, freches Pop-Abenteuer mit schrillen Gesangseinlagen, das sich glaubhaft den Themen und Sorgen von jungen Erwachsenen widmet.




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