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Sinister 2
Sinister 2
© Central Film © Wild Bunch

Kritik: Sinister 2 (2015)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5

Nach dem ganz ordentlichen, aber doch teilweise von der Kritik überschätzen ersten Teil war es nur eine Frage der Zeit, bis der auch kommerziell erfolgreiche Horrorthriller "Sinister" ein Sequel erhalten sollte. Inhaltlich knüpft die Fortsetzung nun direkt an den ersten Part an und erzählt im Prinzip die gleiche Geschichte noch einmal.

Auf die Stärken des Vorgängers kann sich "Sinister 2" dabei aber nicht verlassen: Ethan Hawke ist etwa aus guten Gründen nicht mehr mit von der Partie, stattdessen übernimmt nun James Ransone die Hauptrolle. Seine Figur des Deputy Soundso, die im ersten Teil noch eine Nebenfigur war, bleibt als Protagonist allerdings recht blass. Als ebenso austauschbar erweisen sich Shannyn Sossamon als verzweifelte Mutter und die vermehrt auftauchenden Geisterkinder – lediglich die beiden jungen Zwillingsbrüder Robert und Dartaninan Sloan wissen mit ihrem intensiven Spiel zu überzeugen.

Im Vergleich zum ersten Teil schwächelt "Sinister 2" zudem in Sachen Atmosphäre und Inszenierung gewaltig: Die unerbittlich düstere Stimmung weicht hier immer wieder deplatzierten Filmklischees, wie zum Beispiel einer sich anbahnenden romantischen Beziehung zwischen den erwachsenen Hauptdarstellern. Der Grusel beschränkt sich währenddessen auf altbekannte Tricks und den nervtötenden Einsatz vom Jump-Scares.

Fazit: "Sinister 2" ist ein schwacher Abklatsch des Vorgängers und vielmehr nervtötend als gruselig. Austauschbare Figuren, müde Klischees und altbekannte Tricks sind der wahre Schrecken in diesem lauwarmen Horror-Aufguss.




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