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Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt
Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt
© Studiocanal

Kritik: Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt (2016)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5

Im Jahr 1967 veröffentlichte der Schriftsteller Boy Lornsen sein Kinderbuch "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt" und schuf damit einen gefeierten und seit Generationen beliebten Klassiker. Vor allem aber die mehrteilige Verfilmung durch den WDR dürfte vielen Erwachsenen noch heute unvergessen sein und wohlige Erinnerungen an die eigene Kindheit wecken. Beinahe ein halbes Jahrhundert später wagt sich nun Wolfgang Groos ("Rico, Oskar und das Herzgebreche", 2015) an eine Neuverfilmung des Stoffes und aktualisiert diesen dabei auf gelungene Weise.

Statt Holzpuppen spielen bei Groos Menschen aus Fleisch und Blut die Hauptrollen, darunter Alexandra Maria Lara, und auch sonst wurde einiges verändert. Auffällig sind dabei besonders dem Zeitgeist entsprechende Modernisierungen in Form von augenzwinkernden Gags über zeitgenössischen Werbewahnsinn oder ein Bruch mit Geschlechterklischees.

Im Kern erweist sich "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt" allerdings als werkgetreue Verfilmung und gibt den Geist von Lornsen Buch angemessen wieder. Dazu gehört auch, dass die Geschichte mitunter ein wenig naiv und altmodisch wirkt, was aber durchaus seinen Charme hat. Vor allem ganz junge Zuschauer sollten dem eher gemächlichen, aber niemals langweiligen Treiben auf der Leinwand so gut folgen können.

Fazit: Mit seiner Verfilmung des Kinderbuchklassikers "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt" ist Regisseur Wolfgang Groos ein ebenso kurzweiliger wie kindgerechter Familienfilm gelungen. Während der Film seiner beliebten Vorlage durchaus gerecht wird, sorgen einige Modernisierungen für frischen Wind. Dennoch wirkt die gemächlich erzählte Geschichte mitunter etwas naiv und dürfte somit besonders die ganzen jungen Zuschauer im Publikum ansprechen.





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