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Alexandra Maria Lara in Rush - Alles für den Sieg
Alexandra Maria Lara in Rush - Alles für den Sieg
© Universum Film © Walt Disney Studios Motion Pictures Germany © Jaap Buitendijk

Alexandra Maria Lara (39)

Wissenswertes

Geboren: ✹ 12. November 1978 in Bukarest, Rumänien
Name: Alexandra Maria Plătăreanu
Größe: 174 cm
Augenfarbe: braun
Haarfarbe: braun
Links: http://www.alexandra-maria-lara.com/

"Manchmal habe ich auch das Gefühl, das alles passiert jemand anderem. Diese paar Tage, wenn ein neuer Film gefeiert wird, die Partys, der Trubel, die Interviews, sind kurz. Und am nächsten Morgen sitzt du allein in deiner unaufgeräumten Wohnung, siehst, dass du einen Pickel auf der Stirn bekommst, und hast schlechte Laune, weil du Zahnschmerzen hast. Da ist die Schauspielerin im silbernen Abendkleid ganz weit weg." Aus einem Interview mit der ZEIT, 2004

Bildergalerie

Alexandra Maria Lara in Was nicht passt, wird passend...machtSing - Alexandra Maria LaraRobbi, Tobbi und das Fliewatüüt - Vorne (v.l.n.r.):...West)Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt - Vorne (v.l.n.r.):...West)Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt - Vorne (v.l.n.r.):...pfer)Fisimatenten - Tonio Arango und Alexandra Maria Lara

Biographie

Alexandra Maria Lara wurde am 12. November 1978 in der rumänischen Hauptstadt Bukarest geboren. Ihr Vater ist Valentin Plătăreanu (*1936), ein angesehener rumänischer Schauspieler und ehemaliger Vizedirektor des Staatlichen Theaters von Bukarest. Ihre Mutter Doina war Professorin für französische Sprach- und Literaturwissenschaft.
Als Alexandra fünf Jahre alt war, floh die Familie aus der Ceauşescu-Diktatur in die BRD. Eigentlich wollte die Familie nach Kanada weiter, blieb dann aber doch in Deutschland - zunächst in Freiburg, später in Berlin. Ihr Vater arbeitete als Schauspiellehrer und gründete 1992 zusammen mit Henner Oft die staatlich anerkannte Schauspielschule Charlottenburg. Alexandra besuchte das Französische Gymnasium in Berlin und trat schon im Schultheater auf. Von 1997 bis 2000 nahm sie an der Schule ihres Vaters Schauspielunterricht.

Schon mit 11 Jahren gab sie ihr Filmdebüt, im TV-Drama "With Love, Rita". Wenige Jahre später tauschte sie auf Anraten einer Agentin ihren rumänischen Nachnamen gegen "Lara" ein. Mit 16 landete Alexandra dann die Hauptrolle in der ZDF-Serie "Mensch, Pia", neben Henry Hübchen und Nina Hoger. 1998 trat sie neben Benno Fürmann in der preisgekrönten Boxer-Biographie "Die Bubi-Scholz-Story" auf. Ein Jahr später folgte Alexandras Kinodurchbruch, mit "Südsee, eigene Insel". Es folgten kleine Rollen in "Fisimatenten" (2000), "Crazy" (2000) und Joseph Vilsmaiers "Leo und Clarie" (2001). 2002, mit 24 Jahren, fiel Alexandra dann auch international auf: Mit der europäischen Miniserie "Napoleon", an der Seite von John Malkovich, Anouk Aimée, Gérard Depardieu und Isabella Rossellini - sowie in einer englisch-deutschen TV-Produktion von "Doktor Schiwago", mit Keira Knighltey und Sam Neill. Im Kino war sie in diesem Jahr in der Komödie "Was nicht passt, wird passend gemacht" und in Doris Dörries "Nackt" zu sehen.

Zwei Jahre später folgte dann der internationale Durchbruch: Als Hitlers Sekretärin Traudl Junge im Oscar-nominierten Historiendrama "Der Untergang". Damit zog sie die Aufmerksamkeit von Francis Ford Coppola auf sich, der ihr eine Hauptrolle in seinem Historiendrama "Jugend ohne Jugend" anbot, dem allerdings wenig Erfolg beschieden war. 2007 folgte der britische Indedpendenthit "Control", ein Biopic über den "Joy Division"-Sänger Ian Curtis. Bei den Dreharbeiten verliebte Alexandra sich in ihren Co-Star Sam Riley, mit dem sie heute in Berlin lebt. Zuvor war sie acht Jahre lang mit dem Marketingmanager Florian Unger liiert.
2008 kehrte sie mit Spike Lees "Miracle of St. Anna" in den zweiten Weltkrieg zurück - leider ohne großen Erfolg. Außerdem landete sie eine Minirolle in Uli Edels RAF-Bilderbogen "Der Baader-Meinhof-Komplex", als Terroristin Petra Schelm.
Anfang 2009 ist Alexandra an Ralph Fiennes' Seite in Stephen Daldrys Verfilmung von Bernhard Schlinks Bestseller "Der Vorleser" zu sehen.



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