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Fifty Shades of Grey 3 - Befreite Lust
Fifty Shades of Grey 3 - Befreite Lust
© Universal Pictures International

Kritik: Fifty Shades of Grey 3 - Befreite Lust (2017)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5

Mit "Fifty Shades of Grey – Befreite Lust" endet nun die Filmtrilogie zu der gleichnamigen, erstaunlich erfolgreichen Buchreihe über eine junge Frau, die sich in einen SM-besessenen Millionär verliebt. Doch während die Romane und der erste Film bei ihrer Veröffentlichung noch für Schlagzeilen sorgten, ist das mediale Interesse an "Fifty Shades of Grey" mittlerweile deutlich abgekühlt.

Das dürfte zum Teil auch daran liegen, dass sich die Filmreihe seit dem peinlichen Erstling gemausert und bereits mit dem zweiten Teil "Gefährliche Liebe" (2017) dem Territorium solider Hochglanz-Romanzen angenähert hat. Ein wenig Selbstironie und nicht ganz so platte Dialoge sorgen nun auch beim Abschluss "Befreite Lust" dazu, dass die Fremdscham beim Anschauen eher wohlwollender Langeweile weicht.

Etwas wirklich Neues hat "Befreite Lust" nicht zu bieten: Der Film schwelgt dank einer gelungenen Ausstattung und effektiver Kameraarbeit im Luxus und widmet sich erneut ausgiebig den Körpern der Hauptdarsteller. Dabei bleibt der Liebesfilm trotz seines vermeintlich kontroversen Themas stets zahm. Der nötige Biss fehlt leider auch den Thriller-Elementen, die die Geschichte etwas aufpeppen sollen, aber eher wie überflüssiges Beiwerk erscheinen.

So steckt das Ende der Trilogie irgendwo zwischen dem Totalausfall des ersten Films und weitaus gelungeneren Vertretern des Genres fest. Für Fans, die erfahren wollen, wie es mit ihren Helden weitergeht, dürfte das sicherlich reichen, um den Weg ins Kino zu wagen. Allen anderen sei von einem Besuch abgeraten.

Fazit: Der Abschluss der "Fifty-Shades-of-Grey"-Reihe schwelgt erneut mit seinen Helden im Luxus und zeigt gerne ein bisschen Haut. Wirkliche Spannung kommt bei dieser zahmen Romanze jedoch nicht auf und auch die Thriller-Elemente verfehlen ihre Wirkung. Somit ist "Befreite Lust" lediglich für Fans empfehlenswert.




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