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The Other Side Of The Door (2015)

Gruselfilm mit Sarah Wayne Callies ("The Walking Dead): Eine Mutter erweckt in einem indischen Tempel ihren toten Sohn zu neuem Leben – mit schrecklichen Folgen.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

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Vor sechs Jahren musste Maria bei einem Unfall eine schwerwiegende Entscheidung treffen: Denn die Mutter hatte nur Zeit eines ihrer beiden Kinder aus ihrem verunglückten Auto zu befreien, bevor dieses im Wasser versank. Dass sie ihre Tochter Lucy vor dem Tod bewahren konnte und ihren Sohn Oliver ertrinken ließ, setzt Maria schwer zu. Sie hat jegliche Lust am Leben verloren und vernachlässigt sowohl Lucy als auch ihren Ehemann Michael, mit dem sie einst nach Indien gekommen ist. Um ihr zu helfen, erzählt Marias indische Haushälterin Piki ihr von einem hinduistischen Tempel, in dem Maria Olivers Asche verstreuen soll. Auf diese Weise könne die Mutter noch einmal Kontakt mit ihrem Sohn aufnehmen und durch eine Tür hindurch mit Oliver sprechen. Allerdings dürfe sie die Tür auf keinen Fall öffnen. Maria nimmt den Ratschlag an und reist zu dem Tempel. Als es Nacht wird und Olivers Asche verstreut wurde, hört Maria endlich die Stimme ihres Sohnes. Als er seine Mutter ängstlich bittet, die Türe zu öffnen, kann Maria nicht widerstehen – und befreit damit eine dämonische Kraft, die von Marias Leben Besitz ergreifen will.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse2 / 5

Es sind durchaus Namen, die die Herzen so mancher Horrorfans höher schlagen lassen dürften: Kein geringerer als Alexandre Aja ("The Hills Have Eyes", 2006) hat "The Other Side of the Door" nämlich produziert, während sich sein Stamm-Kameramann, der Belgier Maxime Alexandre, für die Bildgestaltung verantwortlich zeigt. Mit Sarah Wayne Callies aus der TV-Serie "The Walking Dead" ist die Hauptrolle zudem mit einer Schauspielerin besetzt, der das Genre nicht fremd ist.

Und tatsächlich scheint "The Other Side of the Door" anfangs einiges richtig zu machen: Die britisch-indische Koproduktion gefällt durch ein solides handwerkliches Niveau und besonders Callies kann mit ihrem Spiel für sich einnehmen und dem stereotypen Grusel etwas Leben einhauchen. Über eine Laufzeit von immerhin 95 Minuten können diese Stärken den Film allerdings nicht tragen und verblassen nach und nach angesichts all der Klischees, die hier aufgefahren werden.

Drehbuch und Inszenierung des britischen Filmemachers Johannes Roberts verlassen sich nämlich allzu sehr auf bewährte Konventionen und können dem aus unzähligen anderen Produktionen bekannten Stoff nichts Originelles hinzufügen. Spätestens nachdem die Protagonistin Maria die Tür zum Jenseits geöffnet hat, ist klar, wie sich der Plot entwickeln wird. Überraschungen sucht man hier vergeblich und auch die Regie hält sich mit Einfällen zurück: Stattdessen sollen vor allem Jumpscares für Schrecken im Publikum sorgen – eine Strategie unter der die in der Einführung durchaus gelungene Atmosphäre sehr leidet.

So bleibt "The Other Side of the Door" eine eher schwacher Vertreter des Horrorgenres, was umso schmerzhafter ist, da hier durchaus vielversprechende Ansätze zu erkennen sind. Doch weder das indische Setting noch die fähige Hauptdarstellerin kommen hier richtig zum Tragen und wirken verschwendet in einer vorhersehbaren und leider nicht wirklich gruseligen Story.

Fazit: Trotz einer fähigen Hauptdarstellerin und solidem filmischen Handwerk kann "The Other Side of the Door" nicht überzeugen. Drehbuch und Regie verlassen sich zu sehr auf bewährte Konventionen und haben außer müden Klischees sowie nervigen Jumpscares wenig zu bieten.




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Land: Großbritannien, Indien
Jahr: 2015
Genre: Horror
Länge: 96 Minuten
FSK: 16
Kinostart: 02.06.2016
Regie: Johannes Roberts
Darsteller: Sarah Wayne Callies als Maria, Jeremy Sisto als Michael, Javier Botet als Myrtu
Verleih: 20th Century Fox

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