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Das Geständnis (2016)

Drama über das letzte Jahr der DDR. In der Morduntersuchungskommission türmen sich Fälle, die es so nicht geben dürfte. Somit sind die Ermittler in der Zwickmühle zwischen Ermittlung und Vertuschen.User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.3 / 5

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Juni 1988. Berlin, Alexanderplatz. In der Mordkommission – die offiziell Morduntersuchungskommission heißen muss – tagt die Parteigruppe. Das heißt, es tagt die gesamte Belegschaft, denn alle sind in der Partei. Was nicht bedeutet, dass außer dem Parteisekretär (Torsten Spohn) noch irgendeiner die Parteiarbeit ernst nimmt. Entsprechend gelangweilt lassen die Kriminaler den von Parolen überbordeten Bericht vom letzten Parteitag über sich ergehen. Schlagartig wach und hektisch werden alle, als das Diensttelefon schrillt: Mord. Eine weibliche Leiche wurde gefunden, inmitten von verstreutem Bargeld und Zigarettenkippen. West-Zigaretten!

Der störrische Micha (Bernd Michael Lade), der mit familiären Problemen zu kämpfen hat und zuhause auf dem Wohnzimmersofa schlafen muss, wird mit den Ermittlungen beauftragt. Kaum hat er damit begonnen, wird ihm klar gemacht, dass gar nicht wirklich ermittelt werden soll. Die Indizien sind eindeutig, beim Täter kann es sich nur um einen Feind des Sozialismus handeln. Damit nichts "anbrennt", schaltet sich der oberste Vorgesetzte persönlich ein, der General (Wolfgang Hosfeld). Eine neue Leitung wird installiert, die die "von oben" festgesetzte Ermittlungsrichtung vor- und zur ideologischen Schadensbegrenzung Wodka ausgibt.

Micha hält sich jedoch nicht an die Vorgaben. Er fühlt sich seinem Berufsethos als Kriminalkommissar verpflichtet und ermittelt auf eigene Faust in alle Richtungen. Und wie schon öfter in der Vergangenheit, macht er sich damit nicht nur bei parteitreuen Vorgesetzten in den oberen Etagen unbeliebt, sondern auch bei den Kollegen im Kommissariat. Schon lange geht es denen allem Anschein weniger um den Erfolg der kriminalistischen Arbeit als darum, jegliches Anecken zu vermeiden.

Jeder ist sich selbst der Nächste. Auch als im Jahr darauf ein Wessi das Kommando der Belegschaft übernimmt, ändert sich daran nichts. Das heißt doch, natürlich: aus dem Wodka wird ein Whisky.

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FBW-BewertungJurybegründung anzeigen

FBW: besonders wertvollDie Berliner Morduntersuchungskommission der DDR im letzten Jahr des Regimes muss sich dem Dilemma widmen, Verbrechen zu ermitteln, die offiziell in der DDR nicht möglich sind. Die Kommission ist untereinander zerstritten, denn Parteigänger und [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 2016
Genre: Drama
Länge: 118 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 15.09.2016
Regie: Bernd Michael Lade
Darsteller: Wilhelm Eilers als Prof. Brauner, Johanna Falckner als Dagmar Fischer, Wolfgang Hosfeld als General
Verleih: Aries Images

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