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Mädelstrip (2017)

Snatched

Ein schrilles Mutter-Tochter-Gespann muss sich im südamerikanischen Dschungel gegen fiese Kidnapper zur Wehr setzen.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.3 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 4 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Emily Middleton (Amy Schumer) kann es nicht fassen: ihr Freund macht mit ihr Schluss. Doch die toughe Mittdreißigerin denkt gar nicht daran, sich davon allzu sehr herunterziehen zu lassen und will den geplanten Urlaub in Südamerika nicht ins Wasser fallen zu lassen. Kurzerhand überredet sie ihre übervorsichtige Mutter (Goldie Hawn), sie zu begleiten. Doch die unbeschwerte Zeit des Feierns, Flirtens und Sonnenbadens ist für Emily schneller vorbei als ihr lieb ist. Zum einen wegen den Differenzen zwischen ihr und ihrer Mutter. Aber vor allem deshalb, weil das ungleiche Mutter-Tochter-Gespann in die Hände rücksichtsloser Kidnapper gerät. Mutter und Tochter müssen sich nun zusammenreißen, um aus der lebensgefährlichen Situation wieder herauszukommen.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse2 / 5

Mit "Mädelstrip" kehrt die mittlerweile 71-jährige Schauspielerin Goldie Hawn ("Der Tod steht ihr gut") auf die Kinoleinwand zurück. Ihr letzter Kinofilm liegt mit "Groupies forever" sage und schreibe 15 Jahre zurück. An ihrer Seite agiert mit Amy Schumer eine der derzeit angesagtesten Stand-up-Comedians der USA an ihrer Seite. Bei der 40-Millionen-Dollar-Produktion führte Jonathan Levine Regie, der auf unkonventionelle Komödien spezialisiert ist ("50/50", "Warm Bodies"). Gedreht wurde "Mädelstrip" von Juni bis August 2016 vor allem auf Hawaii.

Die 2-Sterne-Bewertung soll nicht aussagen, dass die mit einem unglaubwürdigen Plot und unter die Gürtellinie zielenden Witzen garnierte Komödie, derart misslungen ist. Der prominent besetzte Film (in Nebenrollen sind u.a. noch Joan Cusack und Christopher Meloni zu sehen), ist nur einfach belanglos und schlicht "egal". Vielleicht das schlimmste Urteil, dass einem Film zugestanden werden kann, da es sich aufgrund seiner Trivialität und Irrelevanz nicht einmal lohnt, großartig über ihn zu sprechen. Der Hauptgrund: viele der arglosen Witze kennt man so oder so ähnlich bereits zur Genüge.

Dass der Film in den USA ein R-Rating bekam darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die angekündigten Schockmomente und derben Zoten in Wahrheit gar nicht so schockierend und zotig sind. Zumindest nicht für europäische Augen, die weit drastischeres gewohnt sind. Da hilft es auch nicht, wenn der ein oder andere Entführer der beiden ungleichen Frauen recht gewaltsam um die Ecke gebracht wird, man eine entblößte Frauenbrust sieht oder sich auf unkonventionelle Weise eines Bandwurms entledigt wird. Das alles reicht bei weitem nicht, um den Kinozuschauer die Schamesröte ins Gesicht zu treiben, wie es im Vorfeld stolz von einigen Verantwortlichen bzw. Machern angekündigt wurde.

Leider kann sich der mit hübschen Panoramaaufnahmen von Hawaii (im Film die ecuadorianische Hauptstadt Bogota) garnierte Film auch nicht wirklich entscheiden, worauf er seinen Schwerpunkt legen will: auf einen turbulenten Entführungs-Thriller mit körperbetonten Action-Elementen oder doch eher auf das Komödiantische, das sich nicht zuletzt auch aus den Meinungsverschiedenheiten und (harmlosen) Frotzeleien zwischen Mutter und Tochter speist. Leider bleiben auch die Nebenfiguren, aus denen man wesentlich mehr hätte machen können, reichlich blass. So z.B. die beiden Miturlauberinnen Ruth und Barb.

Wobei man zugeben muss: auf den Grund dafür, wieso die eine der Beiden quasi nicht in der Lage ist zu sprechen, muss man erst einmal kommen. Und Goldie Hawn hat als überbesorgte Mama, die sich ständig darüber Gedanken macht was alles schief gehen kann, immerhin auch ein paar starke Momente.

Fazit: Reichlich unspektakuläre, mit abgedroschenen Gags ausstaffierte Entführungskomödie, die in Sachen Humor bei Weitem nicht so drastisch und radikal ausfällt wie angekündigt.




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Land: USA
Jahr: 2017
Genre: Komödie, Abenteuer
Länge: 103 Minuten
Kinostart: 15.06.2017
Regie: Jonathan Levine
Darsteller: Amy Schumer, Ike Barinholtz, Goldie Hawn
Verleih: 20th Century Fox

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Snatched (Mädelstrip) mit Amy Schumer und Goldie Hawn
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