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The Bye Bye Man (2016)

Horror: Drei junge Leute fühlen sich nach dem Einzug in ein altes Haus von einer dämonischen Kreatur verfolgt – und drohen, den Verstand zu verlieren.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

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Im Jahre 1969 tötet der Journalist Larry (Leigh Whannell) in Madison/Wisconsin eine Gruppe von Bekannten und schließlich sich selbst; während seines Amoklaufs murmelt er unentwegt die Worte "Denk' ihn nicht, sag' ihn nicht" vor sich hin. In der Gegenwart zieht der Student Elliot (Douglas Smith) mit seiner Freundin Sasha (Cressida Bonas) und seinem Kumpel John (Lucien Laviscount) in ein Waldhaus in Uni-Nähe. Das Haus macht einen heruntergekommenen Eindruck; im Keller findet das Trio jedoch zahlreiche Möbelstücke, um sich einzurichten. Nachdem Elliot auf dem Schubladenboden eines Nachttisches seltsame Kritzeleien entdeckt hat und plötzlich Geräusche zu hören sowie unheimliche Dinge zu sehen glaubt, hält er mit John, Sasha und deren Freundin Kim (Jenna Kanell) eine Séance ab. Fortan häufen sich die bedrohlichen Vorfälle, die im Zusammenhang mit einer finsteren Gestalt, dem Bye Bye Man (Doug Jones), zu stehen scheinen und die an die Geschehnisse aus den 1960er Jahren erinnern. Elliots älterer Bruder Virgil (Michael Trucco) macht sich zunehmend Sorgen. Als es zu einem ersten Todesfall im Umfeld des Trios kommt, wird auch eine ermittelnde Polizistin (Carrie-Anne Moss) misstrauisch.

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The Bye Bye ManThe Bye Bye ManThe Bye Bye ManThe Bye Bye ManThe Bye Bye ManThe Bye Bye Man


Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse2 / 5

Das Dark-Fantasy-Werk "The Bye Bye Man" von Stacy Title, dessen Drehbuch von Jonathan Penner geschrieben wurde, basiert lose auf der Kurzgeschichte "The Bridge to Body Island" von Robert Damon Schneck, welche sich wiederum mit einer urbanen Legende befasst. In seinen besten Momenten lässt der Genre-Beitrag an die "Nightmare on Elm Street"-Reihe denken: Der von Doug Jones verkörperte Bye Bye Man ist sowohl in seiner äußeren Erscheinung als auch in seinen bedrohlichen Fähigkeiten fraglos ein reizvoller Horrorfilm-Antagonist in der Tradition von Freddy Krueger (wohingegen der computergenerierte Höllenhund, der gelegentlich an der Seite des Bye Bye Man auftaucht, allzu trashig daherkommt). Im schwarzen Kapuzengewand und mit fiesen Krallen treibt der bleiche Mann ein böses Spiel mit der Wahrnehmung seiner Opfer, die – nachdem sie seinen Namen erfahren haben und diesen aussprechen oder auch nur an ihn denken – alles, was sie hören und sehen, anzweifeln müssen. Diese Prämisse hat Potenzial; hinzu kommt eine gelungene Kameraarbeit und ein gekonnter Musikeinsatz.

Das Skript schöpft die Möglichkeiten des Bye Bye Man allerdings bei Weitem nicht aus. Der in der literarischen Vorlage näher ausgeführte Background des titelgebenden Gegners bleibt in der filmischen Adaption seltsam diffus; vieles wirkt im Laufe der Handlung unausgegoren. Die Wahnvorstellungen des zentralen Figuren-Trios werden entweder für müde Schocks oder für einen kaum interessanten Dreieckskonflikt genutzt. Zudem verhalten sich Elliot, Sasha und John oft wenig plausibel, wodurch ein emotionaler Mitvollzug für uns als Zuschauer_innen erheblich erschwert wird.

Douglas Smith ("Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen") verleiht dem Protagonisten Elliot indes durchaus etwas Sympathisches; glänzen kann er vor allem in der Interaktion mit zwei versierten Kolleginnen: Die New-Hollywood-Ikone Faye Dunaway ("Bonnie und Clyde", "Chinatown") hat einen kurzen Auftritt als Mahnerin; Carrie-Anne Moss ("Matrix") ist als Gesetzeshüterin zu sehen, die Elliot zu den Vorkommnissen befragt. Insbesondere in der Verhörsequenz, in welcher Elliot die Polizistin eindringlich davor warnt, Nachforschungen anzustellen und sich sowie ihr Umfeld damit ebenfalls in Lebensgefahr zu bringen, entwickelt sich eine Intensität, die dem Film größtenteils fehlt. Als Elliots Kumpel John agiert Lucien Laviscount (bekannt aus den Serien "Scream Queens" und "Snatch") solide – während Cressida Bonas als Elliots Freundin Sasha extrem hölzern und träge spielt, was in einigen Szenen gar für unfreiwillige Komik sorgt.

Fazit: Die spannende Ausgangsidee der Geschichte bleibt weitgehend ungenutzt; so bleibt ein souverän gefilmter, schwach motivierter Grusler mit durchwachsenen Schauspielleistungen.




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Land: USA
Jahr: 2016
Genre: Horror
Kinostart: 20.04.2017
Regie: Stacy Title
Darsteller: Douglas Smith als Elliot, Lucien Laviscount als John, Cressida Bonas als Sasha
Verleih: Paramount Pictures Germany

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