VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Wendy 2 - Freundschaft für immer
Wendy 2 - Freundschaft für immer
© Sony Pictures / Bantry Bay Productions GmbH / Tom Trambow

Kritik: Wendy 2 - Freundschaft für immer (2017)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5

Nach dem beachtlichen Erfolg des ersten Teils war es nur eine Frage der Zeit, bis "Wendy 2 – Freundschaft für immer" die Leinwand erobern sollte. An dem Rezept des Vorgängerfilms wurde dabei wenig verändert: Auch "Wendy 2" bietet formelhafte Unterhaltung für junge Pferdefreunde und bedient dabei munter die Klischees des Genres.

Wer keine Überraschungen oder gar Innovationen erwartet und bereits vom Erstling angetan war, wird also auch mit dieser Fortsetzung zufrieden sein. An manchen Stellen gelingt es "Wendy 2" sogar den Vorgänger ein wenig zu übertrumpfen: Die Inszenierung ist ein wenig dynamischer, das Ensemble eingespielt und vor allem die junge Hauptdarstellerin Jule Hermann konnte sich deutlich steigern. Während die Schauspielerin im ersten Teil oft noch sichtbar überfordert war mit der Verkörperung der Protagonistin, gelingt dies Hermann nun ganz ordentlich.

Die größte Schwäche der "Wendy"-Reihe bleibt damit weiterhin das Drehbuch von Caroline Hecht, das stur den Konventionen des Pferdefilms folgt und sich keinerlei Freiheiten erlaubt. Das mag für ein Genre, das sich an ein eher unerfahrenes Kinopublikum richtet, in Ordnung gehen, für einen möglichen dritten Teil der Reihe darf man sich allerdings ruhig etwas mehr trauen und dem deutschen Pferdefilm die Sporen geben.

Fazit: "Wendy 2 – Freundschaft für immer" bietet konventionelle Unterhaltung für junge Pferdefreunde. Im Vergleich zum Vorgänger erweist sich diese Fortsetzung als ein wenig dynamischer und vor allem die junge Hauptdarstellerin Jule Hermann kann nun überzeugen. Leider bietet das Drehbuch auch diese Mal lediglich lustlose Klischees.




Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.