VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Madame Aurora und der Duft von Frühling
Madame Aurora und der Duft von Frühling
© Central Film © Tiberius Film

Kritik: Madame Aurora und der Duft von Frühling (2017)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5

Blandine Lenoir inszeniert mit "Madame Aurora und der Duft von Frühling" eine charmante Wohlfühl-Komödie, die mal heiter, mal melancholisch vom Altern einer lebensfrohen Frau erzählt. Im Mittelpunkt steht dabei stets die herausragende Hauptdarstellerin Agnès Jaoui, die die Protagonistin ebenso facettenreich wie einnehmend verkörpert.

Die Geschichte an sich kann da nicht ganz mithalten und verliert sich manches Mal in harmlosen Gags und nur lose miteinander verknüpften Episoden. Das verleiht der Komödie zwar eine angenehme Leichtigkeit, mitunter lässt die luftige Erzählung aber Tiefgang vermissen.

Ausgeglichen wird dieser Makel jedoch durch die Erzählfreude, die hier durchgängig spürbar ist, und die zahlreichen Details, die die Welt der Heldin Aurore zum Leben erwecken. Außer den Nebenfiguren sorgt vor allem Lenoirs genauer Blick auf Aurores gesellschaftliches Umfeld für Abwechslung und Überraschungen: Mitunter kann sich die Filmemacherin auch ein paar satirische Seitenhiebe nicht verkneifen und blickt kritisch auf Eigenheiten unserer Zeit.

Fazit: "Madame Aurora und der Duft von Frühling" ist eine charmante Wohlfühl-Komödie, die mal heiter, mal melancholisch vom Altern erzählt. Der Geschichte mangelt es zwar manches Mal an Tiefgang, das machen die herausragende Hauptdarstellerin Agnès Jaoui sowie die Erzählfreude der Regisseurin Blandine Lenoir jedoch wieder wett.




Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.