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Bayala - Das magische Elfenabenteuer
Bayala - Das magische Elfenabenteuer
© Universum Film © Disney

Kritik: Bayala - Das magische Elfenabenteuer (2019)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5

Dieses märchenhafte Animationsabenteuer lädt vor allem die Mädchen-Zielgruppe zu einem Trip in eine schwelgerische, bonbonfarbene Traumwelt ein. In Bayala schwirren kesse Mädchen und Frauen mit bunten Schmetterlingsflügeln herum, zwischen niedlichen Tieren, dem Königsschloss der Sonnenelfen-Herrscherin Eyela und lieblichen Landschaften. Hier sind selbst die magischen Drachen gut und so schillernd bunt, als wären sie einem Verkaufsstand auf dem Jahrmarkt entsprungen. Doch sie werden kaum mehr gesehen und ohne sie gedeiht die Natur in Bayala nicht mehr richtig. Die böse Schattenelfen-Königin Ophira lauert darauf, die Herrschaft zu übernehmen. Die junge Heldin, Prinzessin Surah, muss mit den anderen Bewohnern Bayalas versuchen, das Reich zu retten und die Rückkehr der Drachen zu ermöglichen.

Die deutsch-luxemburgische Produktion, die Aina Järvine und Co-Regisseur Federico Milella inszeniert haben, basiert auf Figuren der "bayala"-Reihe des Spielzeugherstellers Schleich, denen weitere hinzugefügt wurden. Die lebhafte kleine Elfe Marween, die ein wenig an die titelgebende Fee der "Tinkerbell"-Filmreihe erinnert, findet ein Drachenei und nimmt dann das frisch geschlüpfte Drachenbaby unter ihre Fittiche, um es zu seinen auf einem Berg versteckten Eltern zu bringen. Sie wird auf Schritt und Tritt von dem gefräßigen Waschbär Piuh begleitet, der als tierischer Sidekick für zahlreiche lustige Auftritte am Rande sorgt.

Die eigentliche Heldin aber ist Prinzessin Surah, die bei den Schattenelfen aufwuchs und daher als einzige Sonnenelfe Flügel aus Federn besitzt. Die Fülle verschiedener Charaktere ist ein wenig verwirrend, es gibt eine ältere Magierin, dann die neue Sonnenelfen-Königin Eyela und die Herrscher der anderen Elfenstämme, die in Bayala leben. Sie werden eher knapp eingeführt, weil die Action um die Rettung des Babydrachens und den Kampf gegen Ophira auch Raum beansprucht.

So muss man sich einfach zurücklehnen und das Geschehen in dieser knallbunten Idylle in Türkis, Hellblau und Rosa auf sich wirken lassen. Obwohl es um einen ernsten Kampf um die Macht und die Zukunft des Reichs geht, ist der Tonfall meist doch recht fröhlich und unbekümmert. Auch Gesangseinlagen fehlen nicht. So gelingt es dieser traumhaften filmischen Fantasiewelt, einen eigentümlichen Zauber zu entfalten.

Fazit: Bunt, beschwingt und sehr exotisch präsentiert sich das Fantasymärchen, in dem die paradiesische Heimat von Elfen und Drachen vor dem Untergang gerettet werden muss. Das auf Spielfiguren von Schleich basierende Animationsabenteuer aus deutsch-luxemburgischer Produktion richtet sich vor allem an ein Mädchenpublikum. Trotz einer actionreichen Handlung, in der die jungen Elfen-Heldinnen und ihre Helfer gegen eine böse Macht antreten müssen, wirkt der Tonfall leicht und unbekümmert. Dafür sorgen auch ein lustiger Waschbär, die Gesangseinlagen und generell die reiche visuelle Fantasie, die beeindruckende Schauplätze erschafft.




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