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Here to be heard - The Story of the Slits
Here to be heard - The Story of the Slits
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Here to be heard - The Story of the Slits (2017)

Dokumentarfilm: The Slits waren die weltweit erste rein weiblich besetzte Punk-Reggae-Band.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

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Die Schlagzeugerin Paloma "Palmolive" Romero und die Gitarristin Viv Albertine aus England spielten 1976 zum Zeitvertreib in der Band The Flowers Of Romance. Als die damals 17-jährige Paloma von Neuzugang Sid Vicious aus der Band geworfen wurde, gründete sie mit der Gitarristin Kate Corris und der Bassistin Suzi "Gutzy" Webb ihre eigene Punkband: The Slits. Kurz darauf stieß die damals 14-jährige Ariane Forster alias Ari Up als Sängerin hinzu. Anfang des Jahres 1977 wurde Suzi durch die Bassistin Tessa Pollitt ersetzt, die in der Band The Castrators gespielt hatte; nach zwei Auftritten wurde Kate wiederum durch Viv Albertine ersetzt.

Im April 1977 fand das erste Konzert statt; im Mai 1977 ging die Band zusammen mit The Clash auf Tour durch England. Eine BBC-Radiosession machte The Slits schließlich landesweit bekannt. Nachdem Paloma die Band 1978 verließ, kam es vorübergehend zur Zusammenarbeit mit dem Schlagzeuger Peter Clarke alias Budgie und zur Veröffentlichung des Albums "Cut" im September 1979. Der Drummer Bruce Smith wurde zum neuen festen Bandmitglied. Auf das zweite Album "Return Of The Giant Slits" im Herbst 1981 folgte die Auflösung. Eine Reunion von Ariane Forster und Tessa Pollitt im Jahre 2005 endete 2010 mit dem Tod der Sängerin nach schwerer Krankheit.

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Here to be heard - The Story of the Slits


Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

In "Here to Be Heard – The Story of the Slits" schildert William E. Badgley die Geschichte der 1976 gegründeten Punk-Reggae-Band The Slits. Diese bestand (nach diversen Umbesetzungen im ersten Jahr) zunächst aus vier jungen Frauen: Paloma "Palmolive" Romero, Ariane "Ari Up" Forster, Tessa Pollitt und Viv Albertine. 1981 kam es zur Trennung, 2005 zu einer Reunion von Sängerin Ariane Forster und Bassistin Tessa Pollitt. 2010 verstarb die in München geborene Forster im Alter von 48 Jahren an Brustkrebs. Badgley, der nach einem Film über die Post-Hardcore-Band Karp aus dem Jahre 2011 sein zweites Werk vorlegt, widmet der Leadsängerin seine dokumentarische Betrachtung, in welcher alle weiteren (Ex-)Bandmitglieder sowie diverse Personen aus dem Umfeld zu Wort kommen.

Badgley lässt Tessa Pollitt in einem alten Album blättern, in dem die Musikerin zahlreiche Fotos, Zeitungsartikel und Flyer gesammelt hat – und zeichnet anhand dieser Erinnerungsstücke sowie mit Videoaufnahmen aus der damaligen Zeit und den Ausführungen der Interviewten die Entstehung und den Werdegang samt musikalischer Neuorientierung von The Slits nach. Der Film verdeutlicht den anarchischen Charakter der Band – welcher durch die Tatsache, dass sie zunächst rein weiblich besetzt war, noch verstärkt wurde: "Men owned the world", erklärt die Gitarristin Viv Albertine an einer Stelle. Die Punk-Einstellung der jungen Frauen wurde daher als besonders schockierend, aber auch befreiend empfunden.

Neben diesen spannenden Einsichten in die 1970er und beginnenden 1980er Jahre liegt der Reiz von "Here to Be Heard" auch im Blick auf die Gegenwart. So ist die Bandgründerin und einstige Drummerin Paloma Romero heute eine gläubige Christin, die der Kirche eng verbunden ist. Die Gitarristin Viv Albertine hat wiederum eine Autobiografie veröffentlicht, in welcher sie sich mit ihrer Karriere befasst.

Fazit: Ein sehenswerter Dokumentarfilm über die Band The Slits, der sich durch Foto- und Videomaterial sowie durch Interviews mit einer stilprägenden Ära auseinandersetzt.




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Land: Großbritannien
Jahr: 2017
Genre: Dokumentation
Länge: 86 Minuten
Kinostart: 08.11.2018
Regie: William E. Badgley
Darsteller: Viviane Albertine, Dennis Bovell, Hollie Cook
Verleih: Filmokratie

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