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Royal Corgi - Der Liebling der Queen
Royal Corgi - Der Liebling der Queen
© Wild Bunch

Kritik: Royal Corgi - Der Liebling der Queen (2018)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5

"Royal Corgi – Der Liebling der Queen" ist das neue Werk des belgischen Regie-Duos Vincent Kesteloot und Ben Stassen ("Sammys Abenteuer 2", "Robinson Crusoe"). Nach einem Drehbuch von Rob Sprackling und Johnny Smith erzählen die beiden von den Erlebnissen eines verwöhnten Hundes, der im Buckingham Palast aufwuchs und sich nun mit der rauen Wirklichkeit außerhalb der königlichen Komfortzone auseinandersetzen muss.

Die dialogfreie Einstiegssequenz, in welcher der tierische Protagonist Rex als Welpe zu einem Teil des Hauses Windsor wird und sich mit seiner putzig-verspielten Art rasch als Favorit von Elisabeth II. erweist, ist originell und witzig gestaltet. Im Anschluss daran nehmen allerdings die groben Scherze sowie der hektische Slapstick überhand – und der formelhafte Plot lässt kaum Spannung aufkommen. Wenn Rex von Mitzy – der überzüchteten Hündin des US-Präsidenten und der First Lady – bedrängt wird oder wenn später im Heizungskeller des Tierheims geheime Wettkämpfe unter den Hunden im Stil von David Finchers "Fight Club" abgehalten werden, vermag dies keinen Humor zu erzeugen und wirkt allzu brachial. Eine an die "Rocky"-Reihe gemahnende Trainingsmontage in der Waschküche des Heims funktioniert zwar etwas besser, ist jedoch ebenfalls nicht unbedingt innovativ. Der Nebenstrang um Rex' Liebe zur Spanieldame Wanda, die mit der fiesen Bulldogge Tyson liiert ist, ist vom Charme des Disney-Klassikers "Susi und Strolch" meilenweit entfernt. Lediglich einige Randfiguren, etwa ein Bernhardiner, der einst ein großer Filmstar war, muten sympathisch an.

Die technische Umsetzung von "Royal Corgi" ist solide; Bilder, die in Erinnerung bleiben, finden sich aber nur wenige. Die zahlreichen Actionmomente fallen ebenso wie die kurzen Gesangseinlagen recht beliebig aus.

Fazit: Nach einem gelungenen Auftakt hat das Animationsabenteuer kaum mehr als eine vorhersehbare Handlung mit kruden Gags und einfallsloser Action zu bieten.




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