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A Day to Die (2022)

Action: Ein suspendierter Lieutenant wird von einem Gangster erpresst, der seine Frau entführt hat.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2.5 / 5

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Lieutenant Conner Connolly (Kevin Dillon) ist Teil einer Spezialeinheit, die bei einer Geiselnahme eingreifen soll. Doch der Einsatz verläuft anders als geplant und es kommt zu etlichen Toten. 18 Monate später arbeitet Conner als Bewährungshelfer. Als er einen Schergen des Drogenbosses Tyrone Pettis (Leon Robinson) erschießt, da dieser einen seiner Schützlinge bedrohte, wird er von Polizeichef Alston (Bruce Willis) des Dienstes enthoben. Alston selbst ist tief in die Drogengeschäfte der Stadt verwickelt.

Tyrone entführt wiederum Conners Frau Candice (Brooke Butler), die gerade erfahren hat, dass sie schwanger ist. Er verlangt von Conner bis Mitternacht zwei Millionen Dollar Lösegeld. Conner sucht daraufhin seinen Bruder Tim (Gianni Capaldi) auf, der mit ihm einst in der Spezialeinheit tätig war.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse2 / 5

"A Day to Die" von Wes Miller ist ein schnell produziertes B-Movie, dessen Plot die üblichen Versatzstücke eines Actionfilms enthält: Es gibt die guten und die bösen Cops beziehungsweise Soldaten, es gibt Gangster, Drogenhandel, eine Entführung und zahlreiche Schusswechsel. Die Inszenierung zeichnet sich durch (allzu) viele Schnitte, eine äußerst konventionelle Kameraarbeit und einen recht aufdringlichen Soundtrack aus. Die Figurenzeichnung und die Konflikte sind oberflächlich – vom brüderlichen Zwist bis zu den kriminellen Machenschaften in einer Stadt dient alles nur dem hastigen Voranschreiten der Handlung, von einem Gefecht zum nächsten.

Was "A Day to Die" hingegen einen Hauch von Melancholie gibt (und der Grund dafür sein dürfte, weshalb er hierzulande trotz seiner offensichtlichen Direct-to-DVD-Machart in die Kinos kommt), ist die Tatsache, dass es sich höchstwahrscheinlich um einen der letzten Filme mit Bruce Willis handelt. Wie Ende März 2022 auf Instagram mitgeteilt wurde, wird der durch die "Stirb langsam"-Reihe zur Ikone gewordene Action-Star seine Karriere vor der Kamera beenden, da bei ihm eine Aphasie diagnostiziert wurde. Zwar ist Willis' Auftritt als korrupter Polizeichef nicht die würdige Abschiedsvorstellung, die seiner langen und erfolgreichen Laufbahn angemessen wäre; dennoch ist es interessant, Willis in diesem Part zu sehen – und sich vorzustellen, was unter besseren gesundheitlichen Bedingungen noch alles hätte kommen können. Denn sein Charisma hat Willis nie verloren.

Die übrige Besetzung des Films ist solide, von Kevin Dillon ("Der Blob"), der den Protagonisten verkörpert, über Brooke Butler ("All Cheerleaders Die") und Leon Robinson ("Cool Runnings") bis hin zum markanten Frank Grillo ("The Purge: Anarchy").

Fazit: Rasch und günstig hergestellte Action-Ware, die uns Bruce Willis in einer seiner vermutlich letzten Filmarbeiten bietet.




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Land: USA
Jahr: 2022
Genre: Action, Krimi
Länge: 105 Minuten
Kinostart: 23.06.2022
Regie: Wes Miller
Darsteller: Kevin Dillon als Conner Connolly, Bruce Willis als Polizei Chief Alston, Gianni Capaldi als Tim Connolly
Verleih: Paramount Pictures Germany, SquareOne

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