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Gernstls Reisen - Auf der Suche nach irgendwas
Gernstls Reisen - Auf der Suche nach irgendwas
© Alpenrepublik GmbH Filmverleih

Gernstls Reisen - Auf der Suche nach irgendwas (2023)

Dokumentarfilm: Seit 40 Jahren drehen Franz Gernstl, HP Fischer und Stefan Ravasz zusammen TV-Beiträge, in denen sie mit Leuten ins Gespräch kommen.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 4 / 5
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Mitte der 1970er Jahre verliebte sich der Fernsehreporter Franz Gernstl in Georgia, die in einer offenen Ehe mit dem Fotografen HP Fischer lebte. Die Frau verließ letztlich beide Männer, doch aus Gernstl und Fischer wurden Freunde, die eine Wohngemeinschaft gründeten.

Der ikonische Roman "Unterwegs" von Jack Kerouac inspirierte das Duo zu einer USA-Reise, bei der den beiden die Idee einer Sendereihe mit spontanen Interviews kam. Der Bayerische Rundfunk konnte als Auftraggeber gewonnen werden. Kurze Zeit später kam zu Gernstl und Fischer noch Stefan Ravasz hinzu, der fortan als Tonmann fungierte.

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"Gernstls Reisen – Auf der Suche nach irgendwas": Drei Männer im Bus

Im Jahre 1983 startete im Bayerischen Rundfunk die Sendereihe "Gernstl unterwegs", in der der Reporter Franz Gernstl mit dem Kameramann HP Fischer und dem Tonmann Stefan Ravasz in einem Bus durch die Welt reist, um Personen, denen das Trio zufällig begegnet, spontan zu befragen. Das Format ist seit vier Dekaden erfolgreich. In dem Kinofilm "Gernstls Reisen - Auf der Suche nach dem Glück" (2006) wurde bereits ein Blick zurück auf die bis dahin unternommenen Roadtrips geworfen.

Highlights aus 40 Sendejahren

Nun folgt mit "Gernstls Reisen – Auf der Suche nach irgendwas" ein weiterer Ausflug in die Lichtspielhäuser. Der Dokumentarfilm widmet sich zum einen ausführlich der Entstehung der Sendereihe, indem die Anfänge durch viele alte Fotos und durch Animationen geschildert werden. Zum anderen leitet er einige Wiedersehen mit Leuten von damals in die Wege.

Bei der Rückschau auf vergangene Reisen und Begegnungen können der inzwischen über 70-jährige Gernstl und sein Sohn Jonas, die das Werk gemeinsam im Schneideraum geschaffen haben, auf 150 Stunden an gesendetem Material mit rund 2000 verschiedenen Gesprächspartner:innen zugreifen.

Ein Wiedersehen nach drei Dekaden

Besonders anrührend und interessant sind die erneuten Aufeinandertreffen nach sehr langer Zeit. So lernten Gernstl, Fischer und Ravasz zum Beispiel Mitte der 1980er Jahre eine Gruppe von Sannyasins kennen. Die Anhänger:innen des indischen Gurus Bhagwan wohnten auf dem Schloss Wolfsbrunnen bei Eschwege.

Zu ihnen gehörte ein achtjähriger Junge namens Govinda, dessen Traum es war, eines Tages wie Gernstl Reporter zu werden. Deshalb begleitete er das Trio für ein paar Tage. Dabei habe sich Gernstl, wie er selbst sagt, auf die gerade anstehende Rolle eines Vaters vorbereiten können. Das Wiedersehen zwischen Gernstl und dem 38-jährigen Govinda ist ein überaus schöner Moment – so echt wie die vielen Begegnungen, die das Format "Gernstl unterwegs" zu Recht zum Hit gemacht haben.

Fazit: Ein gelungener Rückblick auf 40 Jahre eines beliebten Fernsehformats mit spannenden Höhepunkten und ergreifenden Wiederbegegnungen.




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Besetzung & Crew von "Gernstls Reisen - Auf der Suche nach irgendwas"

Land: Deutschland
Jahr: 2023
Genre: Dokumentation
Länge: 92 Minuten
Kinostart: 05.10.2023
Regie: Franz X. Gernstl, Jonas Gernstl
Kamera: Hans Peter Fischer
Verleih: Alpenrepublik GmbH Filmverleih

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