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Thanksgiving (2023)

Horror: Ein Jahr nachdem es in einer Kleinstadt zu einer Massenpanik kam, geht dort ein Killer um, der auf Rache sinnt.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 2 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 3.6 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 27 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Die Highschool-Schülerin Jessica (Nell Verlaque) lebt mit ihrem verwitweten Vater Thomas (Rick Hoffman) und ihrer Stiefmutter Kathleen (Karen Cliche) in Plymouth, Massachusetts. An Thanksgiving findet im örtlichen Kaufhaus, das von Thomas betrieben wird, eine große Black-Friday-Aktion statt. Die Gier der Leute führt zu einer Massenpanik, bei der es zu Verletzten und Toten kommt.

Im Jahr darauf scheint sich ein maskierter Killer für den Vorfall rächen zu wollen. Neben einigen Kund:innen und dem Personal geraten auch Jessicas Familie und ihre Clique, darunter ihr Ex-Freund Bobby (Jalen Thomas Brooks) und ihr aktueller Freund Ryan (Milo Manheim), ins Visier.

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Thanksgiving

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"Thanksgiving": Rache an den Konsumzombies

Eli Roths Slasher-Movie "Thanksgiving" hat seinen Ursprung als einer der Fake-Trailer, die zwischen dem "Grindhouse"-Double-Feature von Robert Rodriguez und Quentin Tarantino im Jahr 2007 gezeigt wurden. Nachdem etwa schon aus "Machete" (2010) ein tatsächlicher Spielfilm entstanden ist, hat nun auch Roth seine trashige Idee eines Feiertags-Killers ausgebaut. Während sich der damalige Trailer offenbar an billigen Eighties-Schockern wie "Blutiger Valentinstag" (1981) oder "Ab in die Ewigkeit" (1981) orientierte, lehnt sich der Genre-erfahrene Regisseur ("Cabin Fever", "Hostel") jetzt eher an die Konsumkritik aus George A. Romeros "Zombie" aka "Zombie - Dawn of the Dead" (1978) und modernere Meta-Slasher wie Wes Cravens "Scream" (1996) an.

Große Vorbilder

Wenn Roth zu Beginn die fatale Gier einer kaufsüchtigen Meute einfängt, hat das durchaus seinen Reiz – wenngleich das Ganze derart plump und plakativ daherkommt, dass die satirische Qualität von Romeros Arbeit bei Weitem nicht erreicht wird. Und auch mit der Cleverness von "Scream" kann "Thanksgiving" kaum mithalten. Die Figuren sind – sogar gemessen an den niedrigen Standards des Genres – durchweg flach gezeichnet. Die Besetzung der jungen Rollen (darunter die Newcomerin Nell Verlaque und die Influencerin Addison Rae) ist reichlich blass; die ältere Riege an Cast-Mitgliedern, etwa Patrick Dempsey ("Grey's Anatomy") und Rick Hoffman ("Suits"), vermag ebenfalls nur bedingt zu überzeugen.

Schwarzer Humor und Splatter-Effekte

In einigen Passagen gelingt zuweilen die Komik, in anderen blitzt kurz Spannung auf. Eine stimmige Verbindung von makabrer Comedy und wirkungsvollem Horror kommt indes nicht zustande. Insbesondere im Finale reiht Roth verblüffend uninspiriert eine einfallslose Szene an die nächste. Als ikonischer Kino-Serienmörder im Stil eines Michael Myers aus der "Halloween"-Reihe taugt der Axt schwingende Maskenkiller John Carver nicht. Positiv anzumerken ist jedoch, dass Roth und sein kreatives Team nicht auf CGI-Blut, sondern auf praktische Gore-Effekte setzen – wobei diese im schmutzigen Look des Fake-Trailers deutlich besser funktionierten als in der Hochglanz-Optik des aktuellen Films.

Fazit: Ein sehr blutiger, letztlich aber ziemlich konventioneller Mix aus Satire und Slasher, der hinter seinen zitierten Vorbildern zurückbleibt und ein schwaches Ensemble präsentiert.




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Besetzung & Crew von "Thanksgiving"

Land: USA
Jahr: 2023
Genre: Thriller, Horror
Kinostart: 16.11.2023
Regie: Eli Roth
Darsteller: Rick Hoffman, Gina Gershon, Patrick Dempsey, Milo Manheim, Addison Rae
Kamera: Milan Chadima
Verleih: Sony Pictures

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