
© Sony Pictures
Crime 101 (2025)
Crime-Thriller: Ein Dieb plant einen letzten großen Coup – und gerät mit einem Rivalen und der Polizei aneinander.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Davis (Chris Hemsworth) lebt in Los Angeles – und ist ein berühmt-berüchtigter Juwelenräuber. Für eine geplante finale Tat, ehe er sich aus dem Geschäft zurückziehen möchte, tut er sich (eher widerwillig) mit der frustrierten Versicherungsagentin Sharon (Halle Berry) zusammen. In die Quere kommen ihm dabei wiederum sein deutlich rabiaterer Konkurrent Ormon (Barry Keoghan) sowie der Detective Lubesnik (Mark Ruffalo).
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Filmkritik
"Crime 101": Die dunkle Stadt der Engel
Für sein neues Werk "Crime 101" hat der Regisseur Bart Layton ("American Animals") eine Kurzgeschichte des Schriftstellers Don Winslow (bekannt für die "Kartell"-Saga) adaptiert. Der Kriminalthriller um einen geschickten Juwelendieb setzt vor allem auf eine finster-melancholische Atmosphäre; der Schauplatz Los Angeles lässt an moderne Genreklassiker wie Michael Manns "Heat" (1995) denken.
Präzise beobachtet
Die Laufzeit von "Crime 101" beträgt knapp 140 Minuten. Im Event-Kino der vergangenen Jahre bedeutete dies oft einen absoluten Action- und Effekte-Overkill. Layton nutzt Winslows literarische Vorlage indes für eine Erzählung, die ihren Figuren angenehm viel Raum zugesteht und sich mit deren Motivationen befasst, statt ihnen nur dramaturgische Funktionen zuzuweisen.
Es geht um Kontrolle und um deren Verlust, um Träume und um deren Zerstörung. Ebenso sorgfältig fangen der Filmemacher und sein Kameramann Erik Alexander Wilson den urbanen Raum ein – und die Autoverfolgungsjagden, die sich darin (nicht nonstop und dadurch umso wirkungsvoller) ereignen.
Ein namhafter Cast
Eine weitere Stärke von "Crime 101" ist natürlich die Star-Besetzung. Chris Hemsworth ("The Avengers") verleiht dem Protagonisten etwas Kühl-Reserviertes, lässt aber auch erkennen, dass sich hinter dieser Fassade ein verletzter Mensch befindet. Nicht minder überzeugend bringt Halle Berry ("Monster's Ball") die desillusionierte Haltung ihrer Figur zum Ausdruck. Barry Keoghan ("Saltburn") als skrupelloser Krimineller und Mark Ruffalo ("Spotlight") als beharrlicher Cop sorgen für die nötigen äußeren Konflikte. Und bis in die Nebenparts hinein präsentiert uns der Film berühmte Gesichter, darunter etwa der Leinwandveteran Nick Nolte ("Warrior") und die Charakterdarstellerin Jennifer Jason Leigh ("The Hateful 8").
Fazit: Ein versiert in Szene gesetzter Heist-Thriller mit spannenden Figuren und einem guten Schauspielensemble.
Für sein neues Werk "Crime 101" hat der Regisseur Bart Layton ("American Animals") eine Kurzgeschichte des Schriftstellers Don Winslow (bekannt für die "Kartell"-Saga) adaptiert. Der Kriminalthriller um einen geschickten Juwelendieb setzt vor allem auf eine finster-melancholische Atmosphäre; der Schauplatz Los Angeles lässt an moderne Genreklassiker wie Michael Manns "Heat" (1995) denken.
Präzise beobachtet
Die Laufzeit von "Crime 101" beträgt knapp 140 Minuten. Im Event-Kino der vergangenen Jahre bedeutete dies oft einen absoluten Action- und Effekte-Overkill. Layton nutzt Winslows literarische Vorlage indes für eine Erzählung, die ihren Figuren angenehm viel Raum zugesteht und sich mit deren Motivationen befasst, statt ihnen nur dramaturgische Funktionen zuzuweisen.
Es geht um Kontrolle und um deren Verlust, um Träume und um deren Zerstörung. Ebenso sorgfältig fangen der Filmemacher und sein Kameramann Erik Alexander Wilson den urbanen Raum ein – und die Autoverfolgungsjagden, die sich darin (nicht nonstop und dadurch umso wirkungsvoller) ereignen.
Ein namhafter Cast
Eine weitere Stärke von "Crime 101" ist natürlich die Star-Besetzung. Chris Hemsworth ("The Avengers") verleiht dem Protagonisten etwas Kühl-Reserviertes, lässt aber auch erkennen, dass sich hinter dieser Fassade ein verletzter Mensch befindet. Nicht minder überzeugend bringt Halle Berry ("Monster's Ball") die desillusionierte Haltung ihrer Figur zum Ausdruck. Barry Keoghan ("Saltburn") als skrupelloser Krimineller und Mark Ruffalo ("Spotlight") als beharrlicher Cop sorgen für die nötigen äußeren Konflikte. Und bis in die Nebenparts hinein präsentiert uns der Film berühmte Gesichter, darunter etwa der Leinwandveteran Nick Nolte ("Warrior") und die Charakterdarstellerin Jennifer Jason Leigh ("The Hateful 8").
Fazit: Ein versiert in Szene gesetzter Heist-Thriller mit spannenden Figuren und einem guten Schauspielensemble.
Andreas Köhnemann
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Besetzung & Crew von "Crime 101"
Land: Großbritannien, USAJahr: 2025
Genre: Thriller, Krimi
Länge: 135 Minuten
Kinostart: 12.02.2026
Regie: Bart Layton
Darsteller: Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Halle Berry, Barry Keoghan, Corey Hawkins
Verleih: Sony Pictures
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