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Halle Berry (51)

Wissenswertes

Geboren: ✹ 14. August 1966 in Cleveland, Ohio, USA
Name: Maria Halle Berry
Größe: 168 cm

Ihr Name geht auf ein Kaufhaus zurück: Halle's Department Store, in Cleveland, Ohio.

Lehnte die weibliche Hauptrolle in "Speed" ab

Golden Globe 2011
Frankie and Alice - Halle Berry
Frankie and Alice
Hauptdarstellerin (Drama)
2009


Bildergalerie

Halle Berry auf Truppenbesuch in Bosnien-Herzegovina, 1996Halle Berry, Mai 2006Halle Berry, Mai 2006Halle Berry, Mai 2006Halle Berry, Mai 2006Halle Berry

Biographie

Halle Berry ist die zweite Tochter von Judith Ann und Jerome Jesse Berry. Sie kam in Cleveland zur Welt und wurde nach dem Kaufhaus Halle’s Department Store benannt, einem der ältesten Gebäude und Wahrzeichen der Stadt. Halles Mutter hat eine britische Mutter und einen amerikanischen Vater. Sie arbeitete als Krankenschwester in einer psychiatrischen Klinik, als sie ihren Vater, einen farbigen Amerikaner, kennen lernte. Die beiden ließen sich scheiden, als Halle vier Jahre alt war. Sie und ihre ältere Schwester Heidi wuchsen bei der Mutter auf und hatten nach der Scheidung kein Kontakt mehr zum Vater.

Zu Beginn der 80er begann Halle, an mehreren Schönheitswettbewerben teilzunehmen. Sie wurde unter anderem zur Miss Teen All-American (1985) und Miss Ohio (1986) gekürt. 1986 trat sie auch zur Wahl der Miss USA und schließlich Miss World - letzteres als erste Afro-Amerikanerin. Gegen Ende der 80er zog sie nach Chicago, arbeitete dort zunächst als Model landete schließlich ihren ersten TV-Auftritt: In der TV-Comedyserie "Living Dolls" (1991), gefolgt von einer Rolle in der Fernsehserie "Unter der Sonne Kaliforniens". Nachdem sie bei den Dreharbeiten zu "Living Dolls" längere Zeit das Bewusstsein verlor, wurde bei ihr Diabetes mellitus Typ 1 diagnostiziert. 1991 gab Halle auch ihr Kinodebüt: Als drogenabhängige Vivian in Spike Lees "Jungle Fever". Mit dem Regisseur war sie auch kurzzeitig liiert. Ein Jahr später verliebte sie sich in den Baseballspieler David Justice, den sie auch heiratete. Die Ehe hielt bis 1996.
Internationale Beachtung fand Halle 1994, dank einer Nebenrolle im Blockbuster "Flintstones – Die Familie Feuerstein". Die ersten Auszeichnungen als Schauspielerin erhielt sie 1999 für einen TV-Part: Im Biopic "Rising Star (Die Geschichte der Dorothy Dandridge)" spielt sie die Hauptrolle. Dies bescherte ihr einen Golden Globe, einen Emmy Award und einen Screen Actors Guild Award.
Danach hob auch ihre Filmkarriere ab: 2000 stand sie für die Comic-Verfilmung "X-Men" als Mutantin Ororo Munroe alias Storm vor der Kamera. Die Rolle übernahm sie auch in den beiden Sequels (2003 und 2006). 2001 folgten drei Filme, die Halle entgültig als Star etablierten: Der Thriller "Passwort: Swordfish" und vor allem Marc Forsters Drama "Monster's Ball". Für ihre Darstellung einer alleinerziehenden schwarzen Mutter in den nach wie vor rassistisch geprägten Südstaaten erhielt sie den Oscar für die beste Hauptdarstellerin - als erste afro-amerikanische Schauspielerin. Im selben Jahr heiratete Halle außerdem zum zweiten Mal, den R&B-Sänger Eric Benet, mit dem sie seit 1997 zusammen war. Die Ehe scheiterte jedoch an Benets Untreue und wurde 2005 geschieden.
2002 landete sie die Rolle des ersten Bond-Girls im neuen Jahrtausend, als Jinx in "James Bond – Stirb an einem anderen Tag". Ihren Karrieretiefpunkt durchschritt Halle 2004 mit dem Flop "Catwoman". Für die Titelrolle wurde sie mit dem Spottpreis Goldene Himbeere ausgezeichnet - bewies dabei aber immerhin Humor, indem sie als erste Schauspielerin tatsächlich auch zur "Preisverleihung" erschien. Ihre nächsten Filme, "Verführung einer Fremden" (2007) und "Eine neue Chance" (2007) wurden wenig beachtet. Eine Ausnahme war lediglich "X-Men: Der letzte Widerstand". 2008, im alter von 44 Jahren, wurde Halle dann erstmals Mutter: Am 16. März kam ihre Tochter Nahla Ariela Aubry zur Welt. Vater ist das neun Jahre jüngere kanadische Männermodel Gabriel Aubry, von dem sie sich 2010 nach fünfjähriger Beziehung trennte. Im selben Jahr war sie in der Hauptrolle des Indiedramas "Frankie & Alice", über eine schizophrene Frau, zu sehen. Dafür erhielt Halle eine weitere Golden Globe-Nominierung.



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