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Return to Silent Hill (2025)
Game-Adaption: Ein Mann kehrt in die Kleinstadt Silent Hill zurück – in der Hoffnung, dort seiner verstorbenen Geliebten wiederzubegegnen.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Der Künstler James Sunderland (Jeremy Irvine) trauert um seine große Liebe Mary (Hannah Emily Anderson), die an einer Krankheit gestorben ist. Als er einen mysteriösen Brief erhält, in dem Mary ihn zu bitten scheint, nach Silent Hill, dem Ort ihres einstigen Kennenlernens, zurückzukehren, landet er in einer unheimlichen Stadt, in der viele Gefahren lauern.
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Filmkritik
"Return to Silent Hill": Zurück in der Höllenwelt
Im Jahr 2001 lieferte der französische Regisseur Christophe Gans mit "Der Pakt der Wölfe" einen wilden Mix aus Genres und Stilen – eine Kombination aus Mantel- und Degenabenteuer mit (Tier-)Horror, (Italo-)Western, Mystery, Fantasy, Martial-Arts-Einlagen, einer Love-Story und Erotik. Mit der surreal anmutenden Computerspiel-Adaption "Silent Hill" (2006) setzte er seinen originellen Weg gekonnt fort – ehe er nach seiner recht kitschigen Version des Märchens "Die Schöne und das Biest" (2014) lange Zeit nicht für die Kinoleinwand tätig war. Sein neues Werk "Return to Silent Hill" ist somit in mehr als einer Hinsicht eine Rückkehr.
Atmosphäre und Grusel
Die audiovisuelle Gestaltung des Franchise-Reboots bewegt sich nah an der Game-Vorlage und dem Vorgängerfilm (der 2012 noch von MJ Bassett mit "Silent Hill: Revelation" fortgeführt wurde). Der titelgebende Schauplatz wird von Gans und seinem kreativen Team um Kameramann Pablo Rosso ("[Rec]") stimmungsvoll erfasst – was der Score des Komponisten Akira Yamaoka gut unterstreicht. Auch das Design der bedrohlichen Wesen, mit denen der Protagonist James konfrontiert wird, fällt solide und im Geiste des zugrunde liegenden Computerspiels aus. Nicht immer vermag der CGI-Einsatz zu überzeugen. Weitaus größere Schwächen lassen sich hingegen in der Dramaturgie erkennen.
Kaum Psycho-Horror
In der Story steckt das Potenzial für psychologische Tiefe und für eine Auseinandersetzung mit Traumata. Hier bleibt "Return to Silent Hill" indes völlig oberflächlich – und verpasst dadurch die Chance, mehr als eine Aneinanderreihung atmosphärischer Bilder zu präsentieren. Der Hauptdarsteller Jeremy Irvine hat etwa in Steven Spielbergs "Gefährten" (2011) bewiesen, dass er ein talentierter Schauspieler ist. Als verzweifelt kämpfender Held bleibt er jedoch leider so blass wie seine Leinwandpartnerin Hannah Emily Anderson ("Saw 8: Jigsaw").
Fazit: Eine Game-Adaption mit gelungenem Look und Sound, aber ohne einfallsreiche Dramatisierung.
Im Jahr 2001 lieferte der französische Regisseur Christophe Gans mit "Der Pakt der Wölfe" einen wilden Mix aus Genres und Stilen – eine Kombination aus Mantel- und Degenabenteuer mit (Tier-)Horror, (Italo-)Western, Mystery, Fantasy, Martial-Arts-Einlagen, einer Love-Story und Erotik. Mit der surreal anmutenden Computerspiel-Adaption "Silent Hill" (2006) setzte er seinen originellen Weg gekonnt fort – ehe er nach seiner recht kitschigen Version des Märchens "Die Schöne und das Biest" (2014) lange Zeit nicht für die Kinoleinwand tätig war. Sein neues Werk "Return to Silent Hill" ist somit in mehr als einer Hinsicht eine Rückkehr.
Atmosphäre und Grusel
Die audiovisuelle Gestaltung des Franchise-Reboots bewegt sich nah an der Game-Vorlage und dem Vorgängerfilm (der 2012 noch von MJ Bassett mit "Silent Hill: Revelation" fortgeführt wurde). Der titelgebende Schauplatz wird von Gans und seinem kreativen Team um Kameramann Pablo Rosso ("[Rec]") stimmungsvoll erfasst – was der Score des Komponisten Akira Yamaoka gut unterstreicht. Auch das Design der bedrohlichen Wesen, mit denen der Protagonist James konfrontiert wird, fällt solide und im Geiste des zugrunde liegenden Computerspiels aus. Nicht immer vermag der CGI-Einsatz zu überzeugen. Weitaus größere Schwächen lassen sich hingegen in der Dramaturgie erkennen.
Kaum Psycho-Horror
In der Story steckt das Potenzial für psychologische Tiefe und für eine Auseinandersetzung mit Traumata. Hier bleibt "Return to Silent Hill" indes völlig oberflächlich – und verpasst dadurch die Chance, mehr als eine Aneinanderreihung atmosphärischer Bilder zu präsentieren. Der Hauptdarsteller Jeremy Irvine hat etwa in Steven Spielbergs "Gefährten" (2011) bewiesen, dass er ein talentierter Schauspieler ist. Als verzweifelt kämpfender Held bleibt er jedoch leider so blass wie seine Leinwandpartnerin Hannah Emily Anderson ("Saw 8: Jigsaw").
Fazit: Eine Game-Adaption mit gelungenem Look und Sound, aber ohne einfallsreiche Dramatisierung.
Andreas Köhnemann
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Besetzung & Crew von "Return to Silent Hill"
Land: USAJahr: 2025
Genre: Drama, Horror, Mystery
Kinostart: 05.02.2026
Regie: Christophe Gans
Darsteller: Jeremy Irvine als James Sunderland, Hannah Emily Anderson als Mary Crane, Robert Nairne als Red Pyramid, Evie Templeton als Laura, Pearse Egan als Eddie Dombrowski
Kamera: Pablo Rosso
Verleih: Leonine Distribution








