
© Capelight Pictures / Sunny Dancer Distribution Limited / Photo Colin J Smith
Sunny Dancer (2026)
Coming-of-Age-Drama: Eine Jugendliche besucht ein Sommercamp für Gleichaltrige, die von Krebs betroffen sind.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 3 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Die 17-jährige Ivy (Bella Ramsey) hat eine Krebserkrankung überstanden und ist nun seit fast einem Jahr in Remission. Als ihre Eltern Karen (Jessica Gunning) und Bob (James Norton) sie für vier Wochen in ein Sommercamp schicken, ist sie zunächst wenig begeistert von dieser Idee. Der vom optimistischen Patrick (Neil Patrick Harris) geleitete Ort richtet sich an Jugendliche, die von Krebs betroffen sind. Bald gehört Ivy dort zu einer Clique, bestehend aus Ella (Ruby Stokes), Jake (Daniel Quinn-Toye), Ralph (Earl Cave), Maisie (Jasmine Elcock) und Archie (Conrad Khan).
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Filmkritik
"Sunny Dancer": Liebe und Freundschaft im Ferienlager
Der im Jahr 2000 geborene englische Drehbuchautor und Regisseur George Jaques mixt in seinem neuen Werk "Sunny Dancer" Tragik und Komik miteinander. Mit reichlich Humor, aber auch mit dem nötigen Feingefühl erzählt der Film von einer Jugendlichen in einem Sommercamp für Teens, die von Krebs betroffen sind. Diese Mischung gerät durch liebevoll gezeichnete Figuren, kluge Dialoge und eine stimmige Inszenierung niemals in Kitschgefilde – und schafft es, dass die Ernsthaftigkeit des Themas stets spürbar bleibt.
Eine energische Truppe
Die gelungene Balance ist zum einen dem tollen Ensemble zu verdanken. Die Hauptdarstellerin Bella Ramsey ("Game of Thrones", "The Last of Us") verleiht der 17-jährigen Heldin Ivy eine wunderbar rebellische Art, mit der diese in dem betont lebensfroh geführten Ferienlager zunächst gehörig aneckt. Ivys Wut und Frustration vermittelt Ramsey ebenso glaubhaft wie den Wunsch, Anschluss zu finden und sich zum ersten Mal zu verlieben.
Jessica Gunning ("Rentierbaby") und James Norton ("Little Women") sind als Elternpaar absolut sympathisch; und auch Neil Patrick Harris ("How I Met Your Mother") überzeugt als Campleiter. Die Jungstars, die Ivys neue Clique verkörpern, spielen voller Witz, Tiefe und Hingabe. Eine sensationelle Entdeckung ist dabei Ruby Stokes, die schon in Jaques' Langfilmdebüt "Black Dog" (2023) mitgewirkt hat.
Vielschichtige Figuren
Zum anderen ist es eine besondere Erkenntnis, die "Sunny Dancer" zu einem richtig guten Film macht: Ivy und ihre Freund:innen sind mehr als die Krankheit, die sie an diesen Ort gebracht hat. Der Krebs definiert diese Menschen nicht; sie haben Ecken und Kanten.
Fazit: Eine kraftvolle Tragikomödie, die sich ganz dem Empfinden der Figuren widmet und einen hervorragenden Cast zu bieten hat.
Der im Jahr 2000 geborene englische Drehbuchautor und Regisseur George Jaques mixt in seinem neuen Werk "Sunny Dancer" Tragik und Komik miteinander. Mit reichlich Humor, aber auch mit dem nötigen Feingefühl erzählt der Film von einer Jugendlichen in einem Sommercamp für Teens, die von Krebs betroffen sind. Diese Mischung gerät durch liebevoll gezeichnete Figuren, kluge Dialoge und eine stimmige Inszenierung niemals in Kitschgefilde – und schafft es, dass die Ernsthaftigkeit des Themas stets spürbar bleibt.
Eine energische Truppe
Die gelungene Balance ist zum einen dem tollen Ensemble zu verdanken. Die Hauptdarstellerin Bella Ramsey ("Game of Thrones", "The Last of Us") verleiht der 17-jährigen Heldin Ivy eine wunderbar rebellische Art, mit der diese in dem betont lebensfroh geführten Ferienlager zunächst gehörig aneckt. Ivys Wut und Frustration vermittelt Ramsey ebenso glaubhaft wie den Wunsch, Anschluss zu finden und sich zum ersten Mal zu verlieben.
Jessica Gunning ("Rentierbaby") und James Norton ("Little Women") sind als Elternpaar absolut sympathisch; und auch Neil Patrick Harris ("How I Met Your Mother") überzeugt als Campleiter. Die Jungstars, die Ivys neue Clique verkörpern, spielen voller Witz, Tiefe und Hingabe. Eine sensationelle Entdeckung ist dabei Ruby Stokes, die schon in Jaques' Langfilmdebüt "Black Dog" (2023) mitgewirkt hat.
Vielschichtige Figuren
Zum anderen ist es eine besondere Erkenntnis, die "Sunny Dancer" zu einem richtig guten Film macht: Ivy und ihre Freund:innen sind mehr als die Krankheit, die sie an diesen Ort gebracht hat. Der Krebs definiert diese Menschen nicht; sie haben Ecken und Kanten.
Fazit: Eine kraftvolle Tragikomödie, die sich ganz dem Empfinden der Figuren widmet und einen hervorragenden Cast zu bieten hat.
Andreas Köhnemann
Besetzung & Crew von "Sunny Dancer"
Land: GroßbritannienJahr: 2026
Genre: Drama, Komödie
Kinostart: 13.02.2026
Regie: George Jaques
Darsteller: James Norton, Bella Ramsey, Neil Patrick Harris, Ruby Stokes, Shalom Brune-Franklin
Kamera: Oliver Loncraine
Verleih: Capelight Pictures

