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My mother's wedding (2026)
Tragikomödie: Drei Schwestern begeben sich auf die dritte Hochzeit ihrer Mutter.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 1 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Katherine (Scarlett Johansson) ist bei der Royal Navy in einer hohen Position. Victoria (Sienna Miller) ist eine erfolgreiche Schauspielerin. Und Georgina (Emily Beecham) arbeitet als Krankenschwester. Die drei Geschwister führen sehr unterschiedliche Leben und stehen sich nicht allzu nah. Ihre Mutter Diana (Kristin Scott Thomas) wird nun ein drittes Mal heiraten. Ihre zwei Ex-Ehemänner sind früh verstorben. Ihre Töchter hegen indes Zweifel, dass sie mit Geoff (James Fleet) das Glück finden wird.
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Filmkritik
"My Mother's Wedding": Sind aller guten Dinge tatsächlich drei?
Die 1960 in der englischen Kleinstadt Redruth geborene Kristin Scott Thomas wirkte bereits in zahlreichen großen und kleinen Produktionen mit und arbeitete dabei mit Regisseuren wie Brian De Palma, Robert Redford, Robert Altman, Paul Schrader und Nicolas Winding Refn zusammen. 1996 ging sie für ihre Performance im Melodram "Der englische Patient" ins Oscar-Rennen. Zu ihren eindrücklichsten Interpretationen gehört zudem ihr Part in Philippe Claudels "So viele Jahre liebe ich dich" (2008).
Ein Mix aus Drama und Comedy
Mit der Tragikomödie "My Mother's Wedding" (Alternativtitel: "North Star") über die dritte Hochzeit einer dreifachen Mutter liefert Thomas ihr Debüt als Regisseurin. Das auf einer wahren Begebenheit beruhende Drehbuch verfasste sie gemeinsam mit John Micklethwait, mit dem sie seit September 2024 verheiratet ist. Seine Premiere feierte das Werk schon im Jahr 2023 auf dem Toronto International Film Festival; die späte Kinoauswertung fällt klein aus.
Als frauenzentrierte Erzählung, die ernste Themen und einen leichteren Tonfall miteinander kombiniert, erinnert der Film an moderne Klassiker wie James L. Brooks' "Zeit der Zärtlichkeit" (1983) oder "Ein amerikanischer Quilt" (1995) von Jocelyn Moorhouse. Deren Tiefe und Emotionalität vermag "My Mother's Wedding" nicht zu erreichen; dennoch gelingt es Thomas, Charme zu erzeugen und dadurch zu unterhalten.
Das Ensemble ist sympathisch
Dies ist vor allem der Besetzung zu verdanken. Es ist schön, Scarlett Johansson ("The Avengers") außerhalb des Action-Event-Kinos zu sehen. Bereits zweimal zuvor verkörperten Thomas und sie auf der Leinwand Mutter und Tochter (in "Der Pferdeflüsterer" und "Die Schwester der Königin") – und auch hier überzeugen sie. Ebenso zeigen Sienna Miller ("American Sniper") und Emily Beecham ("Little Joe – Glück ist ein Geschäft") gute Leistungen, sodass es für rund 95 Minuten Spaß macht, sich mit den Sorgen und Wünschen dieser Figuren auseinanderzusetzen.
Fazit: Ein solides Ensemblestück, das von der Ausstrahlung und der Chemie seiner Hauptdarstellerinnen lebt.
Die 1960 in der englischen Kleinstadt Redruth geborene Kristin Scott Thomas wirkte bereits in zahlreichen großen und kleinen Produktionen mit und arbeitete dabei mit Regisseuren wie Brian De Palma, Robert Redford, Robert Altman, Paul Schrader und Nicolas Winding Refn zusammen. 1996 ging sie für ihre Performance im Melodram "Der englische Patient" ins Oscar-Rennen. Zu ihren eindrücklichsten Interpretationen gehört zudem ihr Part in Philippe Claudels "So viele Jahre liebe ich dich" (2008).
Ein Mix aus Drama und Comedy
Mit der Tragikomödie "My Mother's Wedding" (Alternativtitel: "North Star") über die dritte Hochzeit einer dreifachen Mutter liefert Thomas ihr Debüt als Regisseurin. Das auf einer wahren Begebenheit beruhende Drehbuch verfasste sie gemeinsam mit John Micklethwait, mit dem sie seit September 2024 verheiratet ist. Seine Premiere feierte das Werk schon im Jahr 2023 auf dem Toronto International Film Festival; die späte Kinoauswertung fällt klein aus.
Als frauenzentrierte Erzählung, die ernste Themen und einen leichteren Tonfall miteinander kombiniert, erinnert der Film an moderne Klassiker wie James L. Brooks' "Zeit der Zärtlichkeit" (1983) oder "Ein amerikanischer Quilt" (1995) von Jocelyn Moorhouse. Deren Tiefe und Emotionalität vermag "My Mother's Wedding" nicht zu erreichen; dennoch gelingt es Thomas, Charme zu erzeugen und dadurch zu unterhalten.
Das Ensemble ist sympathisch
Dies ist vor allem der Besetzung zu verdanken. Es ist schön, Scarlett Johansson ("The Avengers") außerhalb des Action-Event-Kinos zu sehen. Bereits zweimal zuvor verkörperten Thomas und sie auf der Leinwand Mutter und Tochter (in "Der Pferdeflüsterer" und "Die Schwester der Königin") – und auch hier überzeugen sie. Ebenso zeigen Sienna Miller ("American Sniper") und Emily Beecham ("Little Joe – Glück ist ein Geschäft") gute Leistungen, sodass es für rund 95 Minuten Spaß macht, sich mit den Sorgen und Wünschen dieser Figuren auseinanderzusetzen.
Fazit: Ein solides Ensemblestück, das von der Ausstrahlung und der Chemie seiner Hauptdarstellerinnen lebt.
Andreas Köhnemann
Besetzung & Crew von "My mother's wedding"
Land: USAJahr: 2026
Genre: Drama, Komödie
Länge: 95 Minuten
Kinostart: 05.02.2026
Regie: Kristin Scott Thomas
Darsteller: Scarlett Johansson als Katherine, Sienna Miller als Victoria, Michael Spicer als Ted Schenlker, Emily Beecham als Georgina, Gary Lamont
Kamera: Yves Bélanger
Verleih: Universal Pictures International