
© Universal Pictures International
Michael (2026)
Biopic: Michael Jackson emanzipiert sich von seinem Vater – und wird zum King of Pop.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 6 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Als Kind wird Michael Jackson (Juliano Valdi) Mitte der 1960er Jahre zum Leadsänger der aus seinen Brüdern bestehenden Band Jackson 5. Entscheidungsträger bei alldem ist sein Vater Joseph (Colman Domingo). Nach ersten kleineren Erfolgen und einem ersten Plattenvertrag landet die Gruppe beim Label Motown – und erlebt den Durchbruch samt Welttournee. Später startet Michael (Jaafar Jackson) auch als Solo-Künstler durch.
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Filmkritik
"Michael": Aufstieg ohne Fall
Der Sänger, Tänzer und Songwriter Michael Jackson (1958-2009) zählt zu den erfolg- und einflussreichsten Personen der Musikbranche und der gesamten Popkultur. Zugleich gibt es seit Langem Missbrauchsvorwürfe gegen ihn. Ein Biopic über den Künstler und Menschen Michael Jackson ist somit von vornherein eine extrem ambivalente Angelegenheit. Der Film "Michael" des Regisseurs Antoine Fuqua ("Training Day"), nach einem Drehbuch von John Logan ("Gladiator"), hat nun eine diffizile Produktionsgeschichte hinter sich, die dem unausgegorenen Endergebnis deutlich anzumerken ist.
Ein oberflächlicher Film
Das Werk, das von Jacksons Erbengemeinschaft autorisiert und von vielen Familienmitgliedern mitproduziert wurde, beschränkt sich in seiner jetzigen Form auf die frühen Jahre im Leben des Protagonisten. Hauptdarsteller Jaafar Jackson ist der Neffe des berühmten Pop-Kings; er verkörpert seinen Onkel mit Hingabe. Ebenso überzeugend agiert Juliano Valdi als Jackson im Kindesalter. Mit Colman Domingo ("Fear the Walking Dead") und Nia Long ("Missing") sind auch die Elternrollen gut besetzt.
Dennoch ist "Michael" als Filmbiografie äußerst schwach. Während der Druck, dem Jackson als kleiner Junge vor allem durch seinen kontrollierenden und gewalttätigen Vater ausgesetzt ist, noch recht glaubhaft zum Ausdruck kommt, werden alle weiteren Konflikte höchstens angerissen oder gänzlich ausgeblendet. Das Skript und die Inszenierung wählen die konventionellsten Wege, um Lebens- und Karrierestationen zu vermitteln – wodurch alles ärgerlich banal anmutet.
Nur als Best-of für Fans geeignet
Einzig die Momente, die Jackson beim Performen auf der Bühne zeigen, gelingen Fuqua (der einst etliche Musikvideos realisierte – etwa für Toni Braxton, Prince, Coolio und 3 Doors Down). Als musikalische Hommage und als Geschenk an alle Jackson-Fans kann "Michael" dadurch ein Erlebnis sein; als ernst zu nehmender Film hingegen ist er gescheitert.
Fazit: Ein unkritisches Biopic mit zu wenig Substanz, das nur bei der Gestaltung der Bühnenauftritte reizvoll ist.
Der Sänger, Tänzer und Songwriter Michael Jackson (1958-2009) zählt zu den erfolg- und einflussreichsten Personen der Musikbranche und der gesamten Popkultur. Zugleich gibt es seit Langem Missbrauchsvorwürfe gegen ihn. Ein Biopic über den Künstler und Menschen Michael Jackson ist somit von vornherein eine extrem ambivalente Angelegenheit. Der Film "Michael" des Regisseurs Antoine Fuqua ("Training Day"), nach einem Drehbuch von John Logan ("Gladiator"), hat nun eine diffizile Produktionsgeschichte hinter sich, die dem unausgegorenen Endergebnis deutlich anzumerken ist.
Ein oberflächlicher Film
Das Werk, das von Jacksons Erbengemeinschaft autorisiert und von vielen Familienmitgliedern mitproduziert wurde, beschränkt sich in seiner jetzigen Form auf die frühen Jahre im Leben des Protagonisten. Hauptdarsteller Jaafar Jackson ist der Neffe des berühmten Pop-Kings; er verkörpert seinen Onkel mit Hingabe. Ebenso überzeugend agiert Juliano Valdi als Jackson im Kindesalter. Mit Colman Domingo ("Fear the Walking Dead") und Nia Long ("Missing") sind auch die Elternrollen gut besetzt.
Dennoch ist "Michael" als Filmbiografie äußerst schwach. Während der Druck, dem Jackson als kleiner Junge vor allem durch seinen kontrollierenden und gewalttätigen Vater ausgesetzt ist, noch recht glaubhaft zum Ausdruck kommt, werden alle weiteren Konflikte höchstens angerissen oder gänzlich ausgeblendet. Das Skript und die Inszenierung wählen die konventionellsten Wege, um Lebens- und Karrierestationen zu vermitteln – wodurch alles ärgerlich banal anmutet.
Nur als Best-of für Fans geeignet
Einzig die Momente, die Jackson beim Performen auf der Bühne zeigen, gelingen Fuqua (der einst etliche Musikvideos realisierte – etwa für Toni Braxton, Prince, Coolio und 3 Doors Down). Als musikalische Hommage und als Geschenk an alle Jackson-Fans kann "Michael" dadurch ein Erlebnis sein; als ernst zu nehmender Film hingegen ist er gescheitert.
Fazit: Ein unkritisches Biopic mit zu wenig Substanz, das nur bei der Gestaltung der Bühnenauftritte reizvoll ist.
Andreas Köhnemann
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Besetzung & Crew von "Michael"
Land: Großbritannien, USAJahr: 2026
Genre: Drama, Musik, Biopic
Kinostart: 23.04.2026
Regie: Antoine Fuqua
Darsteller: Jaafar Jackson als Michael Jackson, Juliano Valdi als Michael Jackson (jung), Colman Domingo als Joe Jackson, Nia Long als Katherine Jackson, Miles Teller als John Branca
Kamera: Dion Beebe
Verleih: Universal Pictures International
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