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The Death of Robin Hood (2026)

US-amerikanisches Abenteuerdrama über eine berühmte Sagengestalt am Ende ihres Lebens.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 4 / 5
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Robin Hood (Hugh Jackman) ist am Ende seines Lebens angekommen und hat sich als Einsiedler in die Berge zurückgezogen. Als sein alter Weggefährte Little John (Bill Skarsgård) ihm unerwartet einen Besuch abstattet und um Hilfe bittet, begibt sich Robin Hood ein letztes Mal in den blutigen Kampf, der beinahe in seinem Tod endet.

Lebensgefährlich verletzt, wird Robin von Little John auf einer Klosterinsel abgeladen. Dort pflegt die Nonne Brigid (Jodie Comer) den moribunden Recken aufopferungsvoll wieder gesund. Derweil freundet sich Robin mit einem Leprakranken (Murray Bartlett) an und sieht im Neuankömmling Arthur (Noah Jupe) eine Bedrohung heraufziehen, die mit Robins düsterer Vergangenheit zusammenhängt.

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"The Death of Robin Hood": Deconstructing Robin

Über die Jahrhunderte hinweg hat sich die Sagengestalt Robin Hood nicht nur von einem gemeinen Verbrecher zu einem gefeierten Volkshelden gewandelt, allein seine Inkarnationen im Kino sind Legion. Douglas Fairbanks, Errol Flynn, Sean Connery, Kevin Costner, Russell Crowe und Taron Egerton haben den berühmten Bogenschützen, der von den Reichen nimmt und den Armen gibt, schon auf der großen Leinwand verkörpert. Meist wird die sagenhafte Geschichte als Abenteuerfilm umgesetzt, war zuletzt aber auch als verkappter Kriegs- oder Actionfilm zu sehen.

An Dekonstruktionen der Figur ist die Filmgeschichte ebenfalls reich. John Cleese hat Robin Hood in einer Episode im Film "Time Bandits" (1981) seines Monty-Python-Kollegen Terry Gilliam parodiert und Cary Elwes einen ganzen Film lang in Mel Brooks' "Robin Hood – Helden in Strumpfhosen" (1993). Eine der berühmtesten Variationen ist und bleibt natürlich der Walt-Disney-Zeichentrickfilm unter der Regie von Wolfgang Reitherman aus dem Jahr 1973, in dem Robin und Maid Marian als Füchse dargestellt werden. So wie jetzt in Michael Sarnoskis neuem Film hat man den (vermeintlichen) Helden aber noch nie gesehen.

Düsterer Antiheld

Hugh Jackman spielt die Titelrolle und liefert nicht nur den bis dato muskulösesten, sondern auch den desillusioniertesten Robin Hood ab. Sarnoskis dritte Regiearbeit nach "Pig" (2021) und "A Quiet Place: Tag Eins" (2024) ist kein locker-leichter Abenteuerfilm, sondern ein düsteres, sehr blutiges Drama. Und Robin Hood ist kein Held. Mit langer weißer Mähne und grauem Zottelbart beeindruckt Jackmann als reuiger Sünder, der nach einem Leben voller brutaler Morde um Vergebung bittet und auf Erlösung hofft. In Form einer von Jodie Comer gespielten Klosterschwester wird dem Antihelden dieser Wunsch am Ende gewährt.

"The Death of Robin Hood" mag nicht so nuanciert wie "Pig" und nicht so mitreißend wie "A Quiet Place: Tag Eins" geraten sein, stellt für Sarnoski aber dennoch eine Weiterentwicklung dar. Alles an diesem Film – der Cast, die Bilder, die Sets, die Kostüme – ist eine Nummer größer und Sarnowski beweist, dass er mit dieser Herausforderung souverän umgehen kann. Wer die Figur des Robin Hood aufgrund ihres schelmischen Heldenmuts liebt, dürfte Probleme mit diesem Film haben. Die Kompromisslosigkeit, mit der Sarnoski die berühmte Sagengestalt bildgewaltig, blutverschmiert und rabenschwarz auf der großen Leinwand dekonstruiert, ist jedoch bewundernswert.

Fazit: In seinem dritten abendfüllenden Spielfilm schreibt der Drehbuchautor und Regisseur Michael Sarnoski die Legende von Robin Hood um. Die von Hugh Jackman gespielte Figur ist kein Held, sondern ein skrupellos mordender Antiheld am Ende seiner Tage. Statt eines locker-leichten Abenteuerfilms ist "The Death of Robin Hood" denn auch eine bisweilen grausame und blutige Ballade über Rache, Reue, Vergebung und Erlösung geworden.




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Besetzung & Crew von "The Death of Robin Hood"

Land: USA
Jahr: 2026
Genre: Drama, Abenteuer
Kinostart: 18.06.2026
Regie: Michael Sarnoski
Darsteller: Noah Jupe, Hugh Jackman, Bill Skarsgård, Jodie Comer, Murray Bartlett
Verleih: DCM GmbH

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