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Eiserne Wildnis - Heart of the Beast (2026)
Heart of the Beast
In diesem Abenteuerfilm sind ein Ex-Soldat und sein Militärhund nach einem Flugzeugabsturz in den Weiten Alaskas auf sich gestellt.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 3 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Der Kriegsveteran James Belmont (Brad Pitt) sucht mit seinem traumatisierten Militärhund Odin Erholung in der Einsamkeit Alaskas. Er landet mit seinem kleinen Wasserflugzeug am Rand der sommerlichen Wälder und schlägt sein Zelt auf. Als ein Sturm aufzieht, fliegt James mit Odin dem blauen Himmel entgegen, doch er erleidet einen Herzattacke und der Flieger stürzt ins Wasser. James kann sich retten, und auch Odin, der vorher herausgeschleudert wurde, kommt an Land bald wieder zu sich. Nun machen sich beide zu Fuß auf einen mehrtägigen Marsch, um zu einer Landstraße zu gelangen. Die Begegnung mit einem Grizzlybären überstehen sie, doch auch ein Wolfsrudel wird auf sie aufmerksam. Beim Sturz in einen reißenden Fluss verletzt sich James und Odin zieht ihn an Land. Werden sie es noch bis zur rettenden Straße schaffen?
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Filmkritik
"Eiserne Wildnis – Heart of the Beast“: Unzertrennlich in der Not
Über das posttraumatische Belastungssyndrom von Soldaten, die aus Kriegsgebieten zurückkehren, ist in vielen Filmen die Rede. Dass aber auch Hunde, die beim Militär im Einsatz sind, davon betroffen sein können, ist wenig bekannt. In dem spannungsgeladenen Abenteuerdrama "Eiserne Wildnis – Heart of the Beast“ des Regisseurs David Ayer werden sowohl der Ex-Offizier James Belmont, als auch sein treuer vierbeiniger Gefährte Odin von schlechten Träumen und aufblitzenden Kampferinnerungen heimgesucht. Das vierte Bein des Schäferhunds ist nun eine Prothese und auch einige seiner Zähne sind aus Titan – so ist er fit und kann sogar einen Fisch im Fluss zu fangen. James und sein bester Freund kommen als Überlebende in die Wildnis, aber statt Erholung geraten sie erneut in einen Kampf, der ihnen alles abverlangt.
Von einem Unglück ins nächste
Abgesehen von den kurzen Rückblenden kommen im gesamten Film außer James nur mal kurz zwei andere Menschen vor. Der Mann und sein Hund sind auf sich gestellt in einer Wildnis, die voller Gefahren steckt und keine Fehler verzeiht. Brad Pitt, der auch als Produzent fungiert, spielt James als furchtlosen, harten Mann, der es mit Wölfen aufnehmen und Koffer aus dem Flugzeug unter Wasser holen kann. Sogar einen offenen Bruch kann er sich, mit Hilfe Odins, selbst einrenken. Pitts Rolle erinnert unweigerlich an jene von Leonardo DiCaprio in "The Revenant – Der Rückkehrer“. Aber James und Odin schlittern förmlich von einem Unglück ins nächste, wobei einige auf pure Missgeschicke zurückzuführen sind. So wirkt James nicht optimal auf sein Wildnis-Abenteuer vorbereitet, was den Charakter trotz seines Mutes etwas fragwürdig erscheinen lässt.
Einsame Wälder, traurige Musik
Auf seinen treuen Odin kann sich James verlassen. Allerdings schaut das Tier, wenn die Handlung nicht gerade wieder hektisch ist, oft ganz unverwandt vor sich hin. Eine lebendige Beziehung teilt sich da nur eingeschränkt mit. Die wilden Tiere, denen die beiden begegnen, wirken irgendwie künstlich und aufgemotzt. Und die allzu reichlich über das Abenteuer gelegte Musik klingt wie eine traurige Prophezeiung. Positiv schlagen hingegen die schönen Landschaftsaufnahmen zu Buche – die schneebedeckten Berge am Horizont, die wasserreichen Täler und Schluchten, die grünen Wälder. Es gibt einige spektakuläre, zum Teil sogar unter Wasser gefilmte Actionszenen. Aber das reicht nicht aus, um zu verhindern, dass der unrund und zusammengebastelt wirkende Film insgesamt eher enttäuscht.
Fazit: Brad Pitt spielt einen Mann, der sich mit seinem Militärhund in der Wildnis Alaskas von traumatischen Kriegseinsätzen erholen will. In der Natur, die keine Fehler verzeiht, schlittert er aber erneut in einen grimmigen Überlebenskampf. Unter der Regie von David Ayer nimmt ein spannungsgeladenes Abenteuerdrama seinen Lauf, in dem sich Mann und Hund als heldenhaftes, unzertrennliches Duo erweisen. Aber der Film scheint sich an der zusammengestückelt wirkenden Geschichte zu überheben und hinterlässt einen unrunden Eindruck.
Über das posttraumatische Belastungssyndrom von Soldaten, die aus Kriegsgebieten zurückkehren, ist in vielen Filmen die Rede. Dass aber auch Hunde, die beim Militär im Einsatz sind, davon betroffen sein können, ist wenig bekannt. In dem spannungsgeladenen Abenteuerdrama "Eiserne Wildnis – Heart of the Beast“ des Regisseurs David Ayer werden sowohl der Ex-Offizier James Belmont, als auch sein treuer vierbeiniger Gefährte Odin von schlechten Träumen und aufblitzenden Kampferinnerungen heimgesucht. Das vierte Bein des Schäferhunds ist nun eine Prothese und auch einige seiner Zähne sind aus Titan – so ist er fit und kann sogar einen Fisch im Fluss zu fangen. James und sein bester Freund kommen als Überlebende in die Wildnis, aber statt Erholung geraten sie erneut in einen Kampf, der ihnen alles abverlangt.
Von einem Unglück ins nächste
Abgesehen von den kurzen Rückblenden kommen im gesamten Film außer James nur mal kurz zwei andere Menschen vor. Der Mann und sein Hund sind auf sich gestellt in einer Wildnis, die voller Gefahren steckt und keine Fehler verzeiht. Brad Pitt, der auch als Produzent fungiert, spielt James als furchtlosen, harten Mann, der es mit Wölfen aufnehmen und Koffer aus dem Flugzeug unter Wasser holen kann. Sogar einen offenen Bruch kann er sich, mit Hilfe Odins, selbst einrenken. Pitts Rolle erinnert unweigerlich an jene von Leonardo DiCaprio in "The Revenant – Der Rückkehrer“. Aber James und Odin schlittern förmlich von einem Unglück ins nächste, wobei einige auf pure Missgeschicke zurückzuführen sind. So wirkt James nicht optimal auf sein Wildnis-Abenteuer vorbereitet, was den Charakter trotz seines Mutes etwas fragwürdig erscheinen lässt.
Einsame Wälder, traurige Musik
Auf seinen treuen Odin kann sich James verlassen. Allerdings schaut das Tier, wenn die Handlung nicht gerade wieder hektisch ist, oft ganz unverwandt vor sich hin. Eine lebendige Beziehung teilt sich da nur eingeschränkt mit. Die wilden Tiere, denen die beiden begegnen, wirken irgendwie künstlich und aufgemotzt. Und die allzu reichlich über das Abenteuer gelegte Musik klingt wie eine traurige Prophezeiung. Positiv schlagen hingegen die schönen Landschaftsaufnahmen zu Buche – die schneebedeckten Berge am Horizont, die wasserreichen Täler und Schluchten, die grünen Wälder. Es gibt einige spektakuläre, zum Teil sogar unter Wasser gefilmte Actionszenen. Aber das reicht nicht aus, um zu verhindern, dass der unrund und zusammengebastelt wirkende Film insgesamt eher enttäuscht.
Fazit: Brad Pitt spielt einen Mann, der sich mit seinem Militärhund in der Wildnis Alaskas von traumatischen Kriegseinsätzen erholen will. In der Natur, die keine Fehler verzeiht, schlittert er aber erneut in einen grimmigen Überlebenskampf. Unter der Regie von David Ayer nimmt ein spannungsgeladenes Abenteuerdrama seinen Lauf, in dem sich Mann und Hund als heldenhaftes, unzertrennliches Duo erweisen. Aber der Film scheint sich an der zusammengestückelt wirkenden Geschichte zu überheben und hinterlässt einen unrunden Eindruck.
Bianka Piringer
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Besetzung & Crew von "Eiserne Wildnis - Heart of the Beast"
Land: USAJahr: 2026
Genre: Action, Drama, Abenteuer
Originaltitel: Heart of the Beast
Länge: 101 Minuten
Kinostart: 24.09.2026
Darsteller: Brad Pitt, J.K. Simmons, Anna Lambe
Verleih: Sony Pictures
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