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Brad Pitt (54)

Wissenswertes

Geboren: ✹ 18. Dezember 1963 in Shawnee, Oklahoma, USA
Name: William Bradley Pitt
Größe: 182 cm
Augenfarbe: blau

Für die "Fight Club"-Szene, in der er beschwippst mit Edward Norton Golfbälle schießt, haben sich beide Schauspieler tatsächlich betrunken

Pitt war für die Hauptrolle in "The Matrix" im Gespräch

Johnny Depp sollte ursprünglich seine Rolle in "Legenden der Leidenschaft" spielen. Pitt war zuerst für Depps Rolle in "Sleepy Hollow" im Gespräch

Oscar 2016
The Big Short
The Big Short
Bester Film
2016

Oscar 2014
Twelve Years a Slave - Plakat
12 Years a Slave
+Bester Film
2013

Oscar 2012
Die Kunst zu gewinnen - Moneyball
Die Kunst zu gewinnen - Moneyball
Bester Hauptdarsteller
2011

Oscar 2009
Der Seltsame Fall Des Benjamin Button
2008


Bildergalerie

Brad Pitt: 28.07.2009, Berlin Fotocall zum Film...AdlonBrad PittBrad PittAngelina Jolie und Brad PittAllied - Brad Pitt als Max Vatan und Marion Cotillard...ejourHerz aus Stahl - Brad Pitt

Biographie

Pitt wurde in der Kleinstadt Shawnee, Oklahoma, geboren - quasi in der geograpischen Mitte der Staaten, wenn man's etwas großzügiger betrachtet. Kurz nach seiner Geburt zogen seine Eltern Jane Etta und William Alvin Pitt mit ihm in den Süden, nach Springfield, Missouri, wo sein Vater im Management einer LKW-Firma Arbeit fand. Dort kamen auch seine Geschwister Doug (*1966) und Julie Neal (*1969) zur Welt.
Während der Schulzeit engagierte sich Brad viel außerhalb des Unterrichts - im Debattierclub, in der Schülervertretung, in Dramengruppen und verschiedenen Sportclubs. Nach der High School schrieb er sich an der Universität von Missouri für das Fach Journalistik mit Schwerpunkt Werbung ein. Kurz vor seinem Abschluss schmiss er jedoch das Studium und zog nach Kalifornien. Dort hielt er sich zunächst über Wasser, indem er Stripperinnen in Limousinen herumkutschte, Kühlschränke lieferte - und als riesiges Huhn verkleidet auf dem Sunset Boulevard in Hollywood hungrige Kunden für die mexikanische Fast Food-Kette "El Pollo Loco" anlockte.
Ab 1987 nahm Pitt sechs Jahre lang Schauspielunterricht bei Roy London, seinerzeit einer der renommiertesten Lehrer in Hollywood. Es folgten kleinere Auftritte im Fernsehen: Unter anderem neben seiner damaligen Freundin Robin Givens in der Sitcom "Head of the Class", in der Seifenoper "Dallas" und in "21 Jump Street".

Seine erste Kinohauptrolle landete er 1988 in "The Dark Side of the Sun". Dem Film war jedoch kein Glück beschieden: Während der Dreharbeiten in Jugoslawien brach der Bürgerkrieg aus, die Produktion musste gestoppt werden und ein Teil des bereits gedrehten Materials ging verloren. Ein Jahr später übernahm Pitt die Hauptrolle im Horrorfilm "Cutting Glass". Bei den Dreharbeiten verliebte er sich in seinen Co-Star Jill Schoelen. Die beiden waren auch drei Monate lang verlobt, bis die Beziehung von ihr aufgelöst wurde. 1990 verliebte er sich erneut in einen Co-Star, bei den Dreharbeiten für das Fernsehdrama "Too Young to Die?": Die Beziehung mit Juliette Lewis hielt drei Jahre.
1991 gelang Pitt der Durchbruch, an der Seite von Susan Sarandon und Geena Davis in Ridley Scotts "Thelma & Louise". Er ist darin als sexy Tunichtgut zu sehen, der Thelma (Davis) den Kopf verdreht und das Geld klaut. 1992 folgte Robert Redfords beschauliches Historiendrama "Aus der Mitte entspringt ein Fluss". Weit weniger Familien-freundlich trat Pitt 1993 neben Lewis in "Kalifornia" auf: Er spielt einen bedrohlichen Serienkiller. Im selben Jahr war er auch als notorischer Kiffer in "True Romance" zu sehen, der Verfilmung eines Drehbuchs von Quentin Tarantino, der damals noch unbekannt war.

1994 etablierte Pitt sich mit mehreren Blockbusterrollen als Schauspieler der A-Liste, während das People-Magazin ihn - erstmals - zum Sexiest Man Alive kürte. Neben Tom Cruise, Antonio Banderas und Kirsten Dunst trat er in Neil Jordans "Interview mit einem Vampir" auf. In Edward Zwicks Historiendrama "Legenden der Leidenschaft" ist er neben Anthony Hopkins und Julia Ormond zu sehen. In David Finchers "Sieben" (1995) fahndete er neben Morgan Freeman und Gwyneth Paltrow nach einem von den sieben Todsünden besessenen Serienkiller. Mit Paltrow bildete er von 1994 bis 1997 ein Paar. Die beiden waren auch verlobt, lösten die Beziehung aber inmitten der Hochzeitsvorbereitungen auf.
Die Rolle des wahnsinnigen Jeffrey Goines in Terry Gilliams "12 Monkeys" (1995) brachte Pitt eine Oscar-Nominierung und einen Golden Globe für den Besten Nebendarsteller ein. Alan J. Pakulas "Vertrauter Feind" (1997) erwies sich als erster Flop - mit seinem Co-Star Harrison Ford verstand er sich nicht, das Drehbuch wurde auf für Pitt unverständliche Weise abgeändert - trotz zahlreicher Proteste seinerseits - und schließlich wurde der Film auch von der Kritik wenig wohlwollend aufgenommen.
Im selben Jahr stellte Pitt den Österreicher Heinrich Harrer dar, in Jean-Jaques Annauds "Sieben Jahre in Tibet". Harrer war in den 1940ern Tutor des Dalai Lama und lebte bis zur chinesischen Eroberung des Landes im Jahr 1950 in Tibet. Pitt brachte seine Teilnahme an dem Film ein lebenslanges Einreiseverbot in die Volksrepublik China ein. 1998 stand Pitt wieder neben Anthony Hopkins vor der Kamera, für "Rendevouz mit Joe Black". Er spielt den Tod, der menschliche Gestalt annimmt, um sich von einem sterbenden Milliardär (Hopkins) das Leben erklären zu lassen.
1999 wagte er sich erstmals nach "Kalifornia" wieder an einen unerfreulichen Charakter: In David Finchers "Fight Club" stellt er den dubiosen Initiator des Faustkampfclubs dar - eine Rolle, die ursprünglich Russell Crowe übernehmen sollte. Der Film wurde seinerzeit sehr gemischt aufgenommen, zum Kulthit entwickelte er sich erst mit der DVD-Veröffentlichung.

Das neue Jahrtausend begann Pitt mit Guy Ritchies Gangsterkomödie "Snatch - Schweine und Diamanten" (2000). Er spielt den irischen Zigeuner bzw. "Traveller" Mickey O'Neil, der den ganzen Film über nur in seiner schwer verständlichen Sippensprache spricht. Im selben Jahr heiratete er die Schauspielerin Jennifer Aniston, die er 1998 bei einem von ihrem Agenten arrangierten Blind Date kennenlernte. Im Januar 2005 gaben die beiden ihre Trennung bekannt, die Scheidung folgte im Oktober.
2001 stand Pitt wieder neben Robert Redford vor der Kamera, für Tony Scotts Thriller "Spy Game – Der finale Countdown". 2001 trat er auch neben Julia Roberts in "The Mexican" auf - der Film erwies sich trotz der beiden Stars als mäßiger Erfolg. Pitt und Roberts drehten in diesem Jahr noch einen zweiten Film zu sammen, Steven Soderberghs "Ocean's Eleven".
2004 war Pitt überwiegend mit den Dreharbeiten zu Wolfgang Petersens Historienepos "Troja" beschäftigt, im dem er als Krieger Achilles auftrat und dafür etwa 20 Pfund an Muskelmasse zulegte. Ironischerweise zog er sich während der Dreharbeiten eine Verletzung der Achillessehne zu, was die gesamte Produktion verzögerte. Der Film, einer der teuersten aller Zeiten, war in den USA kein Hit und spielte sein Budget überwiegend im Ausland ein. 2007 kam ein stark veränderter Director's Cut ins Kino.

2005 folgte "Mr. und Mrs. Smith". Der Film blieb wie "Troja" weit hinter den Erwartungen zurück, wird von Pitt aber im Nachhinein mit Sicherheit wohlwollend betrachtet: Mit seinem Co-Star Angelina Jolie ist er seid April 2005 zusammen. Als "Brangelina" bilden sie eines der beliebtesten Themen der Klatschpresse. Pitt adoptierte ihre Adoptivkinder Maddox und Zahara, im Mai 2006 brachte Jolie die gemeinsame Tochter Shiloh Nouvel Jolie-Pitt in Namibia zur Welt. Kein Jahr später, im März 2007, adoptierte Jolie einen weiteren Jungen, den dreijährigen vietnamesischen Waisen Pax Thien Jolie (ursprünglich Pham Quang Sang).
2006 trat Pitt in Alejandro González Iñárritus ambitionierten und mit internationalen Preisen überhäuftem Episodenfilm "Babel" auf, als verzweifelter Ehemann von Cate Blanchett, die auf einer einsamen Straße in Marokko angeschossen wird. Für seine Darstellung erhielt er eine Golden Globe-Nominierung.
2007 konnte Pitt erstmals einen Oscar-Erfolg verbuchen - als Produzent von Martin Scorseses "The Departed". Seine Firma "Plan B", die er noch gemeinsam mit Aniston gründete (die inzwischen nichts mehr damit zu tun hat) produzierte außerdem "Charlie und die Schokoladenfabrik".
Im Kino war er 2007 in "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford" zu sehen, einem elegischen Western, in dem er Jesse James darstellt.


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