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Kritik: Alles nur Tarnung (1996)


In den klamottengeilen Siebzigern kommt Harry aus dem Heim, um direkt mit einem geklauten Benz in den Knast einzufahren. Nicht nur seine Braut Marlies nahm er auf diesem Trip mit - Harry trifft auch seinen Vater Willi, auf dessen Gaunerkarriere er grosse Stuecke haelt. Nun lernt Junior das ereignisreiche Leben hinter Gittern kennen, den regen Warenaustausch, die Schmuggelaktionen, die internen Machtkaempfe und natuerlich den klassischen Ausbruchsversuch. Der wandelt sich allerdings zum Durchbruch, nachdem der Film laengst seinen x-ten Einbruch hatte. Dass Harry die Wahrheit ueber den kleinen Kriminellen erfahren muss, der sein Vater nur ist, kann dem schwach inszenierten Film auch keinen Halt mehr geben.
Das Team des Films besticht nicht nur mit bekannten Darstellern (Mario Adorf, Heinz Hoenig, Elke Sommer, Ben Becker...). Viele der harten Jungs waren selbst schon mal im Knast - allen voran Peter Zingler, der seine Autorenkarriere 1985 nach dem Ende einer Einbrecherlaufbahn begann. Seine Buecher und Texte moegen ja authentisch und witzig sein, wie daraus ein interessanter Film wird, hat ihm leider keiner gesagt.





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