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Mein großer Freund Joe
Mein großer Freund Joe
© Buena Vista

Kritik: Mein großer Freund Joe (1998)


Mit computergenerierten Riesenechsen ist das Publikum inzwischen hinlänglich vertraut, nun startet Disney Phase 2: computergenerierte Riesenaffen. Genaugenommen ist es ja nur einer: "Mighty Joe Young" heißt er im Original und ist das Remake eines "King Kong"-Plagiats von 1949. Die Effektschmieden Industrial Light & Magic und Dreamquest bringen, das darf man anerkennen, nun auch Fell und Haare täuschend echt aus dem Computer auf die Leinwand - zu dumm, daß Story und Figuren ebenfalls aus der Retorte kommen.

"Mein großer Freund Joe" ist ein berechnender Familienfilm um einen zu groß geratenen Gorilla, der von Afrika nach Hollywood gebracht und dort in einem Wildpark für Werbezwecke mißbraucht wird. Politisch korrekt hakt das von Ron Underwood lieblos inszenierte Spektakel einen moralisierenden Punkt der Handlung nach dem anderen ab, um schließlich beim verkitschten Happy End zu landen.

Die Hauptdarsteller Charlize Theron und Bill Paxton bleiben blaß, und in den Nebenrollen sieht man ohnehin nur seelenlose Abziehbilder.
Es ist schon eine Affenschande.




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