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Winnetou 3 (1965)

Abschluss der Trilogie: Winnetou und Old Shatterhand werden in eine Intrige verwickelt.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.7 / 5

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Der Geschäftsmann Vermeulen (Veljko Maričić) will einen Konflikt mit den Mescalero-Apachen heraufbeschwören. Alkohol- und Waffenlieferungen sollen für Unruhe sorgen. Als Winnetou (Pierre Brice) und Old Shatterhand (Lex Barker) zu vermitteln versuchen, geraten sie in einem Steinbruch in Gefahr. Bald erhält der Banditenführer Rollins (Rik Battaglia) den Auftrag, Winnetou aufzuhalten. Dies führt letztlich zu einer Tragödie.

Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse4 / 5

Mit "Winnetou 3" wurde 1965 die auf den Karl-May-Romanen basierende Trilogie abgeschlossen, die zwei Jahre zuvor mit "Winnetou 1" begonnen hatte. Der Titelheld stirbt darin bekanntermaßen den tragischen Filmtod; dennoch lebte die Figur in diversen Kino- und Fernsehabenteuern weiter, darunter "Old Surehand" (1965), "Winnetou und das Halbblut Apanatschi" (1966), "Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten" (1968) sowie die TV-Serie "Mein Freund Winnetou" (1980). Das Drehbuch zu "Winnetou 3" von H. G. Petersson und J. Joachim Bartsch entfernt sich ziemlich weit von der literarischen Vorlage. Die Inszenierung des österreichischen Regisseurs Harald Reinl atmet indes noch immer den Geist des May'schen Abenteuers.

Stärker als im zweiten Teil steht hier wieder die enge Beziehung zwischen Winnetou und Old Shatterhand im Mittelpunkt. Die Chemie zwischen den Darstellern Pierre Brice und Lex Barker stimmt, sodass der Kern der Geschichte sehr gut funktioniert. Das Nebenpersonal von "Winnetou 3" ist hingegen etwas weniger einnehmend. So vermögen etwa der jugoslawische Schauspieler Veljko Maričić in der Rolle des skrupellosen Geschäftsmanns Vermeulen und der Italiener Rik Battaglia als Banditenführer Rollins, der den fatalen Schuss abgibt, nicht ganz an die bisherigen, äußerst charismatischen Schurken wie den von Mario Adorf verkörperten Santer (aus "Winnetou 1") oder den von Anthony Steel gespielten Forrester (aus "Winnetou 2") heranzureichen.

Abermals überzeugend ist hingegen die Art und Weise, wie der Kameramann Ernst W. Kalinke die Schauplätze einfängt. "Man staunt, staunt, staunt", hieß es Mitte der 1960er Jahre in der Hamburger Morgenpost zum damaligen Kinostart. Und auch heute noch ist die technische Umsetzung der Actionsequenzen beeindruckend.

Fazit: Trauriges Finale, das von der Nähe zwischen den Protagonisten und dem Spiel der Hauptdarsteller lebt.




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Land: Jugoslawien, Deutschland
Jahr: 1965
Genre: Western
Länge: 89 Minuten
FSK: 6
Kinostart: 07.07.2022
Regie: Harald Reinl
Darsteller: Lex Barker als Old Shatterhand, Pierre Brice als Winnetou, Rik Battaglia als Rollins
Verleih: Croco Film

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