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Kritik: Der 13. Krieger (1999)


Der beste Regisseur kann nicht in Frieden drehen, wenn es dem bösen Autor nicht gefällt: Dies gilt auch für Action-Filmer John McTiernan ("Stirb langsam") und Bestseller-Autor Michael Crichton ("Jurassic Park"), die sich vor gut zwei Jahren zusammentaten, um Crichtons Wikingersaga "Schwarze Nebel" mit Antonio Banderas in der Hauptrolle zu verfilmen. Der spielt einen Botschafter und Kämpfer aus dem Morgenland, der den Nordmännern dabei helfen soll, blutrünstige Bärenkrieger abzuwehren.

Dabei hätte es McTiernan eigentlich besser wissen müssen: Bereits Frank Marshalls ("Congo"), Philip Kaufmans ("Die Wiege der Sonne") und Barry Levinsons ("Sphere") Karrieren erlitten durch die Kooperation mit Crichton einen Dämpfer - kein Wunder, dass am Ende auch McTiernan, nach endlosen Auseinandersetzungen mit dem intriganten Erfolgsautor, sein eigenes Projekt entnervt verlassen musste.

Crichton selbst stellte den Streifen fertig, und das Ergebnis ist ein visuell recht ansehnlicher Mischmasch ohne Sinn und Verstand: Die Logik bleibt genauso auf der Strecke wie diverse Sub-Plots und Figuren, die zwar eingeführt, dann im Verlauf des Films jedoch vergessen werden. So mündet auch die Love-Story mit einer Wikinger-Schönheit einfach ins Nirvana - mit Liebesszenen hatte Crichton immer schon Probleme.





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