oder

Jimmy the Kid (1998)

User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse ??? / 5

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Seit Jahren ist der Kleinganoven-Gang um den Einbrecher Dortmunder kein richtiger Coup mehr gelungen. Das soll endlich ander werden. Als der notorisch verträumte Kelp einen Schmöker mit dem Titel "Jimmy the kid" findet, der die geniale und völlig gewaltslose Entführung eines kleinen Jungen schildert, betrachtet er das als Zeichen des Himmels. Dortmunder hat seine Zweifel, doch die Sache steigt. Aber alles kommt ganz anders als das Gauner-Quintett es sich vorgestellt hat, denn ihr Opfer - kein Junge sondern eine zwölfjährige Millionärstochter namens Jenny - entpuppt sich als Intelligenzbestie, die ihre Entführer mühelos in die Tasche steckt...

Filmkritik

Dilettanten in Aktion: Gangster Dortmunder (Herbert Knaup) und seine Kumpanen wollen nach der "Gebrauchsanleitung" einer Buchvorlage einen kleinen Jungen kidnappen und Lösegeld erpressen - erwischen aber nur die neunmalkluge Tochter (Sophie Moser) eines reichen Industriellen.

Alles geht natürlich schief in dieser herzensguten Slapstick-Comedy, die ein wenig unentschlossen zwischen Familienfilm und Krimi pendelt, ihre dramaturgischen Defizite aber mit gewitzten Dialogen und einem spielfreudigen, von Rufus Beck, Knaup und Roman Knizka angeführten Ensemble kompensiert.

Wolfgang Dickmanns Spielfilmdebüt, das Christiane Hörbiger in einer ungewohnt ausgelassenen Rolle als Gangster-Mutti zeigt, erweist sich so als liebenswerte Kinoware für ein recht junges Publikum und wäre deshalb wohl am besten auch im Fernsehen aufgehoben.




Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 1998
Genre: Komödie
Länge: 86 Minuten
FSK: 6
Kinostart: 06.05.1999
Regie: Wolfgang Dickmann
Darsteller: Herbert Knaup, Roman Knizka, Rufus Beck
Verleih: Buena Vista



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