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Kritik: Jimmy the Kid (1998)


Dilettanten in Aktion: Gangster Dortmunder (Herbert Knaup) und seine Kumpanen wollen nach der "Gebrauchsanleitung" einer Buchvorlage einen kleinen Jungen kidnappen und Lösegeld erpressen - erwischen aber nur die neunmalkluge Tochter (Sophie Moser) eines reichen Industriellen.

Alles geht natürlich schief in dieser herzensguten Slapstick-Comedy, die ein wenig unentschlossen zwischen Familienfilm und Krimi pendelt, ihre dramaturgischen Defizite aber mit gewitzten Dialogen und einem spielfreudigen, von Rufus Beck, Knaup und Roman Knizka angeführten Ensemble kompensiert.

Wolfgang Dickmanns Spielfilmdebüt, das Christiane Hörbiger in einer ungewohnt ausgelassenen Rolle als Gangster-Mutti zeigt, erweist sich so als liebenswerte Kinoware für ein recht junges Publikum und wäre deshalb wohl am besten auch im Fernsehen aufgehoben.





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