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Lethal Weapon 4 - Zwei Profis räumen auf
Lethal Weapon 4 - Zwei Profis räumen auf
© Warner Bros.

Kritik: Lethal Weapon 4 - Zwei Profis räumen auf (1998)


Es gibt Fortsetzungen, die sind unnötig wie ein Kropf. Lethal Weapon 4 ist kein solcher Fall. Auch wenn der Anlaß für den vierten Auftritt von Riggs (Mel Gibson) und Murtaugh (Danny Glover) wohl weniger im Weiterstricken der Charaktere, sondern in den leeren Warner-Kassen zu suchen ist. Aber wen kümmert's, wenn man "Wir sind zu alt für diese Scheiße"-Murtaugh und Riggs noch mal über die Leinwand hetzen sehen kann. Schließlich sind die beiden mittlerweile fast so etwas wie gute alte Bekannte geworden. Und da spielt die Story keine soooo große Rolle. Reden wir also nicht drüber. Viel interessanter ist da vielmehr, wie sich bei jeder neuen Folge die Lethal Weapon-Familie vergrößert (bald passen sie nicht mehr alle auf das Kinoplakat). Und das ist diesmal sogar wörtlich zu nehmen:

Detective Lorna (Rene Russo) erwartet ein Kind von Riggs, der partout nicht in den Stand der Ehe treten will. Murtaugh dagegen weiß noch gar nicht, daß er kurz davor steht, den verdienten Opa-Status zu erreichen. Sein Schwiegersohn in spe wird (umwerfend) von Chris Rock gespielt, nach Joe Pesci im zweiten, und Rene Russo im dritten Teil, das neueste Familienmitglied. Und auch ihn muß man einfach gern haben. Ringt er uns doch gleich Respekt ab, indem er sogar Dauerquassler Getz (Joe Pesci) mit seiner Schnauze zum Verstummen bringt.
Aber trotz aller Familienproblematik, Lethal Weapon 4 ist und bleibt ein Actionfilm, und zwar ein ausgezeichneter. Daß die beiden, mittlerweile Älteren Herrschaften, auch hierbei immer noch eine gute Figur machen, nimmt man ihnen angesichts der immer länger werdenden Regenerationszeit gerade noch ab.
Stallone und Schwarzenegger machen ja schließlich auch mit 50 noch Actionfilme, dann dürfen "unsere Freunde" das auch. Neben aller Action kommt aber auch der Humor nicht zu kurz. Daß der vierte Teil der Serie auch mit Abstand der lustigste ist, wundert wenig, schließlich läßt sich über gute Bekannte ja am besten frotzeln. Und das wird fleißig praktiziert. Bis zum rührigen Ende in (natürlich) trauter Familienidylle.

Und ich wage die Prognose: Das war nicht der letzte Lethal Weapon(Matthau/Lemmon winken schon), zumindest ist das zu hoffen.





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