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Will Smith in 'Wild Wild West'
Will Smith in 'Wild Wild West'
© Warner Bros.

Will Smith über "Wild Wild West"

Risikoreiche Dreharbeiten und ein 'Anti-Sequel' Gelöbnis

"Wild Wild West", der in den USA an diesem Wochenende trotz schlechter Publicity im Vorfeld auf Platz eins der Charts anlief, war Will Smith' zweite Arbeit mit Regisseur Barry Sonnenfeld. Doch während sich der Dreh zu "Men in Black" noch relativ sicher für den Star gestaltete, riskierte er für "Wild Wild West" so einige Knochenbrüche. Der Schauspieler hatte sich freiwillig dazu entschieden, all seine Stunts in der Rolle des James T. West selbst zu machen. Und das nur, weil Robert Conrad, Darsteller Wests in der Originalserie aus den 60er Jahren, in einem Interview damit geprahlt hatte, eben dies getan zu haben. Eine Entscheidung, die Will Smith bei dem Dreh einer bestimmten Szene bitter bereuen sollte. Denn für einen Stunt mußte sich der Schauspieler unter einen fahrenden Zug legen und an einem Gummiband vor- und zurückgleiten. Smith dazu: "Das war doch etwas beängstigend weil der Zug mit 75-85 km/h gefahren ist und ich flitzte darunter herum, so daß es etwa 100 km/h waren und dann wird man zurück gerissen."
Schon unangenehm. Doch das war wohl nicht der Grund für sein Gelöbnis, auf keinen Fall ein Sequel zu "Wild Wild West" zu machen. Statt dessen, so verriet er im Interview mit dem Eonmagazine, haben er und Barry Sonnenfeld sich darauf geeignet, grundsätzlich keine Sequels zu drehen. Grund: "Wenn die Leute ein Sequel wollen heißt das, sie hatten Spaß an dem ersten Film, und es ist fast besser, ihn so weiter leben zu lassen."
Womit er, von wenigen Ausnahmen abgesehen, wohl Recht hat.


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