Cody Walker will nicht erneut als Double für seinen Bruder Paul Walker einspringen, falls Brian O'Conner im letzten Film der Reihe "Fast and Furious" zurückkehrt. Stattdessen hält er moderne Technik für die sinnvollere Lösung. Paul Walker starb 2013 während einer Drehpause von "Furious 7" bei einem Autounfall. Seine jüngeren Brüder Cody Walker und Caleb Walker halfen damals, den Film fertigzustellen, indem sie in einigen Szenen als Doubles einsprangen. Brian O'Conner bekam am Ende des Films einen emotionalen Abschied, wurde innerhalb der Geschichte aber nicht getötet.
Vin Diesel hat inzwischen mehrfach angedeutet, Brian O'Conner für den elften und letzten Teil der Reihe zurückbringen zu wollen. Cody Walker erklärte gegenüber "Entertainment Weekly", dass er selbst daran nicht beteiligt sein wolle. Für ihn zähle vor allem, was Paul Walkers Tochter Meadow Walker wünsche. "Meine Haltung ist: Es kommt darauf an, was Meadow sehen möchte. Es ist ihr Vater", sagte er. Cody Walker betonte zudem, dass ihm der bisherige Abschied der Figur gefalle. "Ich liebe die Art und Weise, wie seine Figur die Reihe verlassen hat", sagte er. Brian O'Conner sei in der Filmwelt weiterhin am Leben und ziehe seine Kinder groß, was er für eine schöne Lösung halte.
Sollte sich die Familie dennoch für eine Rückkehr entscheiden, seien Cody Walker und Caleb Walker seiner Ansicht nach nicht mehr notwendig. KI und digitale Effekte seien heute wesentlich weiter entwickelt als 2014. Zudem gebe es große Mengen unveröffentlichten Filmmaterials aus früheren Produktionen der "Fast and Furious"-Reihe, auf das die Filmemacher zurückgreifen könnten.
Trotz seiner Zurückhaltung lobte Cody Walker das Engagement von Vin Diesel für das Franchise. Der Schauspieler nehme die Verantwortung für das Finale sehr ernst und stehe unter enormem Druck. "Auf Vins Schultern lastet ein Berg", erklärte Cody Walker. Vin Diesel wolle den letzten Film so gut wie möglich machen und wisse, welche Erwartungen mit dem Abschluss der Reihe verbunden seien.
Cody Walker war auch anwesend, als Vin Diesel im vergangenen Jahr beim Fuel Fest seine Bedingungen für das Finale öffentlich machte. Das Studio habe ihn nach eigenen Angaben darum gebeten, den letzten "Fast and Furious"-Film bis April 2027 fertigzustellen. Vin Diesel habe daraufhin drei Bedingungen genannt: Die Reihe müsse nach Los Angeles zurückkehren, sich wieder stärker auf Autokultur und Straßenrennen konzentrieren und Dom und Brian O'Conner erneut zusammenbringen. "Genau das werdet ihr im Finale bekommen", versprach Vin Diesel damals dem Publikum.
2018 hatten Cody Walker und Caleb Walker noch erklärt, dass sie sich eine erneute Beteiligung vorstellen könnten. Caleb Walker hoffte damals auf einen kleinen Cameo-Auftritt, bei dem Paul Walkers Figur möglicherweise noch einmal "den Tag rettet". Cody Walker hatte schon zu diesem Zeitpunkt betont, dass eine solche Rückkehr nur funktionieren könne, wenn sie sehr sorgfältig und geschmackvoll umgesetzt werde.
Quelle: BANG Media International – dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung redaktionell überarbeitet.

© BANG Media International