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Christopher Lloyd
Christopher Lloyd
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Zurück in die Zukunft: Christopher Lloyd überrascht von Michael J. Fox

Christopher Lloyd erinnert sich, wie Michael J. Fox bei Zurück in die Zukunft kurzfristig Eric Stoltz ersetzte und warum die Umbesetzung zum Glücksfall wurde.

Kurzfristig übernahm Michael J. Fox die Hauptrolle in Zurück in die Zukunft; damit nahm die Besetzung der Filmtrilogie eine überraschende Wendung. Christopher Lloyd, der in der erfolgreichen Filmtrilogie den exzentrischen Wissenschaftler Doc Brown spielte, kann sich gut an die unerwartete Nachricht erinnern. Im Gespräch mit seinem damaligen Co-Star für das Magazin "Interview" berichtete der heute 88-Jährige, wie er von dem Wechsel erfuhr.

Für Marty McFly war zunächst Eric Stoltz eingeplant. Während der Dreharbeiten tauschten die Verantwortlichen ihn jedoch gegen Michael J. Fox aus. Das Filmteam erfuhr davon nach einer langen Nacht am Set in einem Einkaufszentrum. Christopher Lloyd erinnerte sich gegenüber seinem Kollegen: "Ich erinnere mich an den Abend vor deinem ersten Drehtag". Mehrere Nächte in Folge sei gearbeitet worden; die Mittagspause habe erst gegen ein Uhr morgens begonnen. In dieser Pause habe die Ankündigung gelautet, dass nach dem Essen eine wichtige Mitteilung folgen werde. Danach sei das Team an einem der Wohnwagen zusammengekommen. Regisseur Steven Spielberg habe schließlich mitgeteilt, dass Michael J. Fox am folgenden Morgen als Marty vor der Kamera stehen werde. Der bisherige Darsteller Eric Stoltz schied aus dem Projekt aus.

Die Nachricht traf Christopher Lloyd völlig unerwartet. Bis dahin hatte er schon mehrere Wochen intensiv in seine Rolle investiert. Der Aussicht, viele Szenen noch einmal drehen zu müssen, stand er zunächst mit erheblichen Sorgen gegenüber. "Das war eine ziemlich verblüffende Nachricht", erinnerte sich der Schauspieler. In den sechs Wochen davor habe er bei jeder Aufnahme fast alles gegeben und viel Energie in die Figur gesteckt. Sein erster Gedanke sei deshalb gewesen: "Oh mein Gott, jetzt muss ich das alles noch einmal machen. Wie soll ich das schaffen?" Im Rückblick betrachtet Christopher Lloyd den Darstellerwechsel jedoch als Glücksfall. Durch Michael J. Fox habe sich die Stimmung und Arbeitsweise am Set grundlegend gewandelt. Vor allem seine Spontaneität, sein Humor und seine Intelligenz hätten sehr gut zu Marty McFly gepasst. "Als du dazugekommen bist, war das ein völlig anderes Spiel", sagte Christopher Lloyd zu seinem Kollegen. Dadurch habe die gemeinsame Arbeit eine neue und positive Richtung genommen.

Der heute 65 Jahre alte Michael J. Fox blickt ebenfalls voller Wertschätzung auf die gemeinsame Arbeit zurück. Entscheidend sei für ihn vor allem das Verhältnis zwischen Marty und Doc gewesen. Funktioniere diese Verbindung, könne auch der übrige Film gelingen. "Wenn die Beziehung zwischen Doc und Marty funktioniert, bin ich auf der sicheren Seite", erklärte Michael J. Fox. Ihn habe besonders beeindruckt, mit welcher Offenheit Christopher Lloyd ihn trotz der schwierigen Umstände aufgenommen habe. Denn sein Kollege musste schon fertiggestellte Szenen erneut drehen und seine Annäherung an die Figur zum Teil ändern. Zudem hob Michael J. Fox hervor, dass Christopher Lloyd ganz in einer Rolle aufgehen könne, ohne die Zusammenarbeit mit anderen Schauspielern zu vernachlässigen. Seine eigene Arbeitsweise stelle er nicht über die der Kollegen; vielmehr lasse er jedem den Raum für einen eigenen kreativen Prozess. "Du machst dein Ding, lässt uns unseres machen, und dann passiert Magie", fasste Michael J. Fox die besondere Zusammenarbeit zusammen. Zwischen 1985 und 1990 kam die Filmreihe Zurück in die Zukunft in die Kinos und wurde zu einem Klassiker der Kinogeschichte. Bis heute zählt das Zusammenspiel von Michael J. Fox und Christopher Lloyd in den Rollen von Marty McFly und Doc Brown zu den prägenden Elementen der Trilogie.

Quelle: BANG Media International – dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung redaktionell überarbeitet.

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