James Gunn hat Superman, Batman und Wonder Woman als die "Diamantfiguren" der DC Studios bezeichnet. Der Filmemacher erklärte zugleich, wie der Plan aussieht, den er 2022 mit Peter Safran, Co-Chef der DC Studios, für die kommenden acht bis zehn Jahre vorgestellt hatte. Nach den Worten von Gunn haben im DC-Universum sowohl eigenständige Geschichten als auch Filme Platz, die Teil einer größeren Erzählung sind. Bei Threads bezog er sich auf frühere Aussagen vom Januar 2023, dem Start der gemeinsamen Planung. Schon damals habe er betont, dass manche Geschichten für sich stehen würden, etwa die Guardians-Filme, und auch Clayface gehöre dazu; andere Erzählungen seien dagegen Teil einer übergreifenden Handlung.
Für diese Mischung führte Gunn die Superman-Saga an. "Trotzdem sollte jeder einzelne Teil der übergeordneten Geschichte für sich allein funktionieren, unabhängig davon, ob man alles andere gesehen hat oder nicht", betonte er. Außerdem betonte der Regisseur von Superman: Man of Tomorrow, der oft genannte Plan über acht bis zehn Jahre habe mehr enthalten als bloße Handlungspunkte. "Es ging auch um den Plan für DC als Ganzes. Dazu gehörte, sich auf die Diamantfiguren zu konzentrieren (Superman, Batman und Wonder Woman), aber auch auf kleinere Figuren, die wir zu Diamanten machen könnten (Krypto, John Stewart und Peacemaker)", berichtete der 60-Jährige.
Zu dem Konzept gehörten nach Darstellung von Gunn außerdem Freiräume für Filmschaffende, verschiedene Tonlagen und Altersfreigaben sowie Einflüsse von Star Wars und George R. R. Martin. Gunn äußerte sich begeistert über die bisherige Entwicklung seiner Vision. "Es ist aufregend zu sehen, wie sich die Dinge langsam zusammenfügen", schrieb er. "Das macht mich noch gespannter auf das, was wir für alle in Man of Tomorrow bereithalten."
Die neuen Aussagen reagieren auf Kritik an dem Kurs von Gunn, DC mit eigenständigen Geschichten auszubauen statt auf eine große Crossover-Saga zu setzen. Am Wochenende erklärte der Produzent auf Threads, DC funktioniere wie eine alternative Welt: Man könne an jedem Ort und zu jeder Zeit einsteigen. Es sei aus seiner Sicht falsch, einer Geschichte nur dann Bedeutung zuzusprechen, wenn sie auf etwas anderes hinführt. "Dass die Leute das nicht verstehen, ist für mich seltsam, denn Star Wars macht das im Grunde seit 50 Jahren – mit Filmen, Serien, Spielen und Büchern, zugegebenermaßen ohne die stilistische Vielfalt", argumentierte Gunn.
Quelle: BANG Media International – dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung redaktionell überarbeitet.

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