Johnny Depp kann sich eine erneute Rückkehr als Captain Jack Sparrow in einem sechsten "Fluch der Karibik"-Film vorstellen. Der Schauspieler verbindet damit jedoch eine klare Auflage: Die Handlung müsse einen "würdigen Abschluss" erhalten. Damit zeigt der 63-Jährige, dass er eine weitere Piratenrolle grundsätzlich nicht ausschließt.
Während seines Verleumdungsprozesses gegen Ex-Frau Amber Heard hatte Johnny Depp noch erklärt, Disney habe ihn aus der Filmreihe gestrichen. Damals lehnte er eine Rückkehr entschieden ab. Die Geschworenen stellten später fest, dass Amber Heard ihn mit einem 2018 veröffentlichten Gastbeitrag für die "Washington Post" verleumdet hatte. Inzwischen äußert sich der Star versöhnlicher. Bei "Entertainment Tonight" sagte er: "Das Einzige, woran ich wirklich beteiligt sein möchte, ist, ihnen einen besseren Abschluss zu ermöglichen."
Als weitere Voraussetzung nennt Johnny Depp die Mitwirkung von Produzent Jerry Bruckheimer, der bereits die bisherigen Filme verantwortete. Mit ihm würde der Schauspieler jederzeit wieder arbeiten. "Wenn es um Jerry geht, vertraue ich ihm. Uns verbindet eine tiefe Freundschaft", betonte er. Bereits im August bestätigte Jerry Bruckheimer gegenüber "Deadline", dass es Gespräche mit Johnny Depp über einen sechsten Film gibt. Zusammen mit Drehbuchautor Ted Elliott, der schon an früheren Teilen beteiligt war, werde derzeit am Skript gearbeitet.
Laut Insidern steht Jack Sparrow nicht mehr im Zentrum. Möglicherweise übernimmt Margot Robbie eine zentrale Rolle. Beschrieben wird das Konzept als Weiterentwicklung der Reihe. Spekulationen, die Handlung drehe sich um Robbies Figur und den Sohn von Captain Jack Sparrow, wies Jerry Bruckheimer zurück.
Regisseur Gore Verbinski, der die ersten drei Filme inszenierte, lehnt eine Rückkehr ab. Im Januar erklärte er gegenüber "ScreenRant", nach drei Filmen andere Geschichten erzählen zu wollen. Orlando Bloom, in der ursprünglichen Trilogie als Will Turner zu sehen, zeigte sich offen für eine Rückkehr. Im Oktober 2025 verwies er gegenüber "Deadline" auf die aktuelle Nostalgie beim Publikum. "Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, bei der wir die alte Truppe wieder zusammenbringen", deutete er an. Keira Knightley, die Will Turners große Liebe Elizabeth Swann spielte, lehnte dagegen klar ab. Im September 2025 sagte sie gegenüber "People": "Ich glaube, meine Piratenzeit ist vorbei."
Quelle: BANG Media International – dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung redaktionell überarbeitet.

© BANG Media International