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Disney will mit Gwyneth Paltrow nichts mehr zu tun haben

Papa Paltrow weigert sich, Film umzuschneiden

Neues Rumoren beim Disney-Konzern. Letztes Jahr distanzierte sich die Produktionsfirma von dem Kevin Smith-Film "Dogma".

Neues Rumoren beim Disney-Konzern. Letztes Jahr distanzierte sich die Produktionsfirma von dem Kevin Smith-Film "Dogma", da die Catholic League – wie üblich, ohne den Film gesehen zu haben – den Streifen um die beiden gefallenen Engel Matt Damon und Ben Affleck als schändlich, weil blasphemisch kritisierte. Schließlich brachte Lions Gate Dogma heraus.
Nun liegt der neue Gwyneth Paltrow-Film auf Halde, weil Disney sich wieder weigert, das Karaoke-Drama "Duets" (Bild) wie geplant am 5. Mai uraufzuführen. Die Geschichte um "Duets" reicht drei Jahre zurück in die Zeit, in der Gwyneth Paltrow ("Der talentierte Mr Ripley") und Brad Pitt ("Fight Club") noch ein Paar waren. Für sie war "Duets" geplant, der von drei Charakteren handelt, die quer durch Amerika nach Omaha, Nebraska reisen, um an einem Karaoke-Wettbewerb teilzunehmen. Inszenieren sollte Miss Paltrows Papa Bruce – sein Regiedebut. Fünf Monate nach der Geburtsstunde des Projekts trennten Gwyneth und Brad sich, und "Duets" lag erstmal auf Eis. Jetzt war die Produktion reaktiviert worden, wieder mit Gwyneth Paltrow und ihrem Vater, aber ohne Brad Pitt. Das Budget betrug 16 Millionen Dollar, und alles schien in trockenen Tüchern - Gwyneth Paltrow-Filme waren bislang ja auch nicht als besonders problematische Produktionen aufgefallen.
Solange, bis die Disney-Verantwortlichen die Endfassung zu sehen bekamen. Sie verlangten einen Umschnitt des Films, was Regisseur Paltrow aber verweigerte. Im Umkehrschluß will Disney "Duets" nicht mal über eine ihrer Tochter-Firmen wie Miramax herausbringen. Stein des Anstoßes: Zwei Szenen gewalttätigen Inhalts, die "einen völlig aus dem Film herausreißen", wie ein Disney-Verantwortlicher sich vernehmen ließ. In einer Szene wird ein Kaufhausangestellter erschossen, in einer zweiten ein Karaoke-Sänger auf offener Bühne. Wer von den Beteiligten Kompromisse machen wird und wann "Duets" das Licht der Leinwand schlußendlich erblicken wird, ist offen.


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