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Berlinale 2014: Philip Seymour Hoffman und Maximilian Schell

Sonderscreenings in Memoriam für Philip Seymour Hoffman, Maximilian Schell und Miklós Jancsó

Anlässlich des Todes von US-Schauspieler Philip Seymour Hoffman am 2. Februar 2014 zeigen die 64. Internationalen Filmfestspiele Berlin ein Sonderscreening von Capote am Dienstag, den 11. Februar 2014 um 21:00 Uhr im CinemaxX 6.



2006 präsentierte die Berlinale im Wettbewerb Capote, das Werk von Bennett Miller, für das Philip Seymour Hoffman den Golden Globe Award und anschließend den Oscar als Bester Hauptdarsteller gewann.Auch in weiteren Filmen wie Owning Mahowny von Richard Kwietniowski (Panorama 2003) oder 25 Stunden von Spike Lee (Wettbewerb 2003) war der Ausnahmeschauspieler auf der Berlinale zu sehen. Unvergessen sind seine beiden Rollen bei der Berlinale 2000: in Anthony Minghellas Der talentierte Mr. Ripley und im Gewinnerfilm des Goldenen Bären, Paul Thomas Andersons Magnolia.

In Gedenken an den Schauspieler und Regisseur Maximilian Schell, der am 1. Februar 2014 verstorben ist, zeigen die Produzenten Margit Chuchra (mm-production), Dieter Pochlatko (EPO), Werner Schweizer (Dschoint Ventschr) in Zusammenarbeit mit den Internationalen Filmfestspielen Berlin und der Deutsche Filmakademie seinen Film Meine Schwester Maria. Die Sondervorführung findet am 09. Februar 2014 um 15:00 Uhr in der Urania Filmbühne Berlin statt. In seinem vielschichtigen Filmporträt reflektiert Maximilian Schell die Beziehung zu seiner Schwester mit hohem Respekt vor ihrer Lebensleistung, aber auch Bedauern über ihr Scheitern im Alter. Karten können direkt bei der Urania Filmbühne bestellt werden.

Für die Rolle des Hans Rolfe in Stanley Kramers Das Urteil von Nürnberg (1961) erhielt Maximilian Schell 1962 einen Oscar. Auf der Berlinale war er 1984 als Regisseur mit seiner Dokumentation Marlene über Marlene Dietrich im Wettbewerb zu Gast. 1998 kehrte er in Left Luggage von Jeroen Krabbé als Schauspieler in den Wettbewerb zurück.


In Erinnerung an den ungarischen Meisterregisseur Miklós Jancsó († 31. Januar 2014), zeigt die Berlinale seinen Beitrag aus dem Episodenwerk Magyarország 2011 (Ungarn 2011) ab 6. Februar 2014 online auf www.berlinale.de.

Miklós Jancsó galt als Vertreter der "Neuen Welle" und entwickelte einen sehr eigenen Stil und eine wiedererkennbare filmische Handschrift. Der Berlinale war Jancsó eng verbunden und Gast verschiedener Sektionen. Sein Film L'aube (Morgengrauen) lief 1986 im Wettbewerb; im Panorama waren 1982 A zsarnok szive (Das Herz des Tyrannen) und 1991 Isten hátrafelé megy (Gott geht rückwärts) zu sehen. Das Forum zeigte 1995 Kövek üzenete (Die Botschaft der Steine) und 1999 Nekem lámpást adott a kezembe az ur pesten (Gottes Laterne in Budapest).

Zudem konnte die Berlinale ihn immer wieder mit Filmen in der Retrospektive begrüßen. Seine letzte Arbeit, ein Kurzfilmbeitrag zu dem Episodenwerk Magyarország 2011 lief bei der Berlinale 2012.



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