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Evan Rachel Wood
Evan Rachel Wood
© BANG Showbiz

Evan Rachel Wood wird auf 30 Millionen US-Dollar verklagt

Schauspielerin bezeichnet die Klage als "absurd"

Evan Rachel Wood und die Firma As You Wish Productions, Inc. werden von der Produktionsfirma 10 Things Films, LLC wegen Vertragsbruch verklagt. In der Klageschrift, welche am Donnerstag beim Los Angeles Super Court eingereicht wurde, heißt es, die Schauspielerin habe den Film "10 Things I Hate About Life" während der Dreharbeiten einfach verlassen: Wood habe 300.000 Dollar für ihre Arbeit erhalten und dann "anscheinend ihre Meinung geändert" und sich geweigert, ihn fertigzustellen. Die Dreharbeiten stoppten nach vier von geplanten sieben Wochen. Als sie im Februar 2013 fortgesetzt werden sollten, habe Wood angeblich aus persönlichen Gründen abgesagt und behauptet, sie hätte ihre vertraglichen Verpflichtungen bereits erfüllt.
Woods Sprecher äußerten sich jetzt zu der Klage - sie sei "absurd": Tatsächlich soll das Ganze die Folge von finanziellem Mismanagement der Produktionsfirma sein, welche dermaßen knapp kalkuliert hatte, dass die Dreharbeiten gestoppt werden mussten. Außerdem soll die Firma Wood noch Geld schulden. "Die Klage ist absurd und ganz einfach eine taktische Schikane von Produzenten in finanziellen Schwierigkeiten", heißt es in einem Statement. "Die Produktion wurde im Februar 2013 gestoppt, als den Produzenten das Geld ausging. Sogar danach hat Evan noch zugesagt, die Dreharbeiten im November 2013 wieder aufzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt wollten die Produzenten ihre Probleme geklärt haben. Allerdings konnten die Produzenten immer noch nicht die Kurve kriegen. Außerdem haben sie Evan nicht das Gehalt bezahlt, was noch ausstand. Wiederholte nachträgliche Versprechen der Produzenten, die Produktion wieder aufzunehmen und Evan zu bezahlen, haben sich auch als falsch herausgestellt. Genug ist genug. Die Produzenten, nicht Evan, haben den Vertrag gebrochen."
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