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Jennifer Lawrence
Jennifer Lawrence
© BANG Showbiz

Jennifer Lawrence: Nackt im Internet

Hacker erklärt sich für schuldig

(01.09.2014) Jennifer Lawrence wurde Opfer eines Hackers
Jennifer war nicht begeistert, als sie Oben-Ohne-Fotos von sich im Internet entdeckte. Die schöne Oscarpreisträgerin wurde Opfer eines Hackers, der sich offenbar Zugriff auf ihr Handy und ihren Computer verschaffte und dann ihre privaten Bilder online stellte. Auch andere Stars sind laut "TMZ" von dem Hacker-Angriff betroffen. So finden sich neben schlüpfrigen Fotos von Lawrence auch welche von Model Kate Upton oder Schauspielerin Kirsten Dunst im Netz. Von einem Sprecher des "Die Tribute von Panem: The Hunger Games"-Stars heißt es: "Das ist eine abscheuliche Verletzung der Privatsphäre! Wir haben die Behörden verständigt und werden jeden verklagen, der die gestohlenen Fotos von Jennifer Lawrence veröffentlicht."

Auch von Schauspielerin Mary E. Winstead sind Schnappschüsse im Internet aufgetaucht, die eigentlich nur für ihren Ehemann bestimmt waren. Die 29-Jährige beschwerte sich via Twitter: "An alle, die sich diese Bilder, die ich mit meinem Mann in unserem privaten Zuhause gemacht habe, anschauen: Ich hoffe, ihr fühlt euch großartig." Die Bilder will die hübsche Brünette sogar eigentlich schon länger von ihrer Festplatte gelöscht haben, umso mysteriöser ist es, wie der Hacker an die Fotos gekommen ist. Neben den vier Hollywood-Damen sollen noch weitere Stars Opfer des Hacker-Angriffs geworden sein.

(03.09.2014) Nacktfoto-Hacker ist auf der Flucht
Der Hacker, der am Wochenende zahlreiche Nacktfotos von Jennifer Lawrence und anderen Hollywood-Schönheiten ins Internet stellte, ist auf der Flucht. Nachdem das FBI bekannt gab, die Ermittlungen gegen den Unbekannten aufzunehmen und ihn international zu suchen, hat er sich jetzt aus dem Staub gemacht. Das gab der Hacker selbst im Netz bekannt. Er schrieb, er würde jetzt seine Location wechseln und drohte an, weitere pikante Bilder von Prominenten zu veröffentlichen. Der Fotodieb, der sich im Internet unter dem Namen OriginalGuy ausgibt, schrieb außerdem: "Leute, nur um es euch wissen zu lassen, ich habe das nicht alleine getan. Es sind mehrere andere Leute involviert, auf die ich zählen musste, um das machen zu können. Es ist das Resultat von monatelanger, harter Arbeit von allen Involvierten. Wir freuen uns über eure Spenden und eure Begeisterung."

Es heißt, ein Fehler des "Apple iCloud"-Services habe dem Hacker erlaubt, sich Zugang zu den Privat-Aufnahmen der Stars zu verschaffen. "Appel" streitet eine vermeintliche Sicherheitslücke allerdings ab. Das Unternehmen glaubt stattdessen, dass der Unbekannte sich durch das Ausprobieren verschiedener Usernamen und Passwörter in fremde Accounts einloggen konnte. Zu den betroffenen Stars gehören neben Lawrence auch Schauspielerin Kirsten Dunst, Kelly Brook oder Kate Upton.

(27.09.2014) Gwyneth Paltrow tröstet Jennifer Lawrence
Jennifer Lawrence weint sich angeblich bei Gwyneth Paltrow aus. Die Noch-Ehefrau von Chris Martin, mit dem Lawrence angeblich liiert ist, spendet ihr nun Trost. Ein Insider verrät der Zeitung Daily Star: "Als die Nacktfotos auftauchten, war Jennifer natürlich entsetzt. Gwyneth hat Jennifer ihr Beileid ausgedrückt und seitdem weint sich Jennifer bei Gwyn aus. Gwyn hat dasselbe durchmachen müssen und weiß, wie man mit dem Druck des Berühmtseins umgeht." Paltrow und ihr Noch-Ehemann, die weiterhin ein freundschaftliches Verhältnis zueinander pflegen, sollen sich zusammengetan haben und die 24-Jährige unterstützen.

Der Insider fügt hinzu: "Vom ersten Tag an war Gwyneth mit der Beziehung zwischen Chris und Jennifer einverstanden. Gwyneth um sie herum zu haben, hat Jennifer geholfen, sich besser zu fühlen. Wenn die Ehefrau deines neuen Freundes auf deiner Seite ist, dann muss man etwas richtig machen." Die Hollywood-Schönheit und der Coldplay-Frontmann werden seit Ende Juni miteinander in Verbindung gebracht - nur kurz nachdem Martin und Paltrow sich nach zehn Jahren Ehe voneinander trennten.

(07.10.2014) Jennifer bricht endlich ihr Schweigen
Jennifer Lawrence bricht endlich ihr Schweigen zu den veröffentlichten Nacktfotos. Die Schauspielerin zählt in dem Nacktbilderskandal wohl als eine der Prominenten, die in den Medien am meisten zerrissen wurde. Sie wird immer wieder mit den intimen Fotos genannt, auch wenn es um andere Stars geht, die ebenfalls von den Diebstählen und Veröffentlichungen der unbekannten Hacker betroffen sind. Doch von Anfang an hat sich die Darstellerin der Presse über bedeckt gehalten und kein Sterbenswörtchen über ihre gestohlenen, privaten und intimen Fotos verloren.

Im Gespräch mit "Vanity Fair" macht Lawrence ihrem Unmut über die Hacker jetzt doch noch Luft: "Das ist mein Körper und es sollte meine Entscheidung sein. Dass es nun aber nicht meine Entscheidung war [und trotzdem passiert ist], finde ich absolut ekelhaft. Ich kann einfach nicht glaube, dass wir in so einer Welt leben... Das ist kein Skandal. Es ist ein Sex-Verbrechen. Das ist sexuelle Vergewaltigung."

Bereits direkt nachdem die Bilder an die Öffentlichkeit gelangt sind, wollte die 24-Jährige ein Statement dazu abgeben. Doch jedes Mal, wenn die Amerikanerin begann, eine schriftliche Äußerung zu verfassen, brach sie in Tränen aus oder kochte einfach nur vor Wut. Als Grund, warum sie so viele Nacktbilder auf ihrem Handy hatte, nannte Lawrence die Fernbeziehung zu ihrem Ex-Freund Nicholas Hoult, den sie mit ein paar erotischen Schnappschüssen glücklich machen wollte.

(10.10.2014) Nicholas Hoult ist entsetzt
Jennifer Lawrence' Nacktbilderskandal hat nicht nur die junge Schauspielerin sehr geschockt, sondern auch ihren Ex-Freund Nicholas Hoult. Der war nämlich ursprünglich als einziger Empfänger der Intimbilder gedacht. Die Blondine wollte den Schauspieler nach eigenen Angaben mit den sexy Schnappschüssen, die von ihrem Handy gestohlen und im Netz verbreitet wurden, während ihrer Fernbeziehung bei der Stange halten. Nachdem Lawrence vor wenigen Tagen erstmals selbst zu dem Skandal Stellung nahm und gestand, der Foto-Hack käme sexuellem Missbrauch gleich, äußerte sich nun auch Hoult zu dem schrecklichen Diebstahl.

"Es ist schockierend, dass es heutzutage Menschen gibt, die so etwas machen. Es ist einfach grausam", sagte er in der Nachrichtensendung "Good Day New York". Der 24-Jährige wirkte während des Interviews, als sei ihm die ganze Situation sehr unangenehm und peinlich. Die beiden sind seit Anfang des Jahres getrennt. Beide haben sich angeblich wieder neu verliebt. Während Lawrence mit "Coldplay"-Sänger Chris Martin liiert sein soll, wird Hoult immer wieder an der Seite von Kristen Stewart gesehen. Der Skandal um die intimen Fotos schweißt das einstige Paar aber trotzdem zusammen.

(13.10.2014) Hacker meldet sich zu Wort
Jetzt meldete sich erstmals einer der Männer zu Wort, die für den Skandal verantwortlich sein sollen. Sergei Kholodovskii, ein 28-jähriger Russe, gestand gegenüber der Zeitung "The Sun", dass er die Bilder online gestellt habe. Gestohlen hätte sie allerdings jemand anderes. "Es ist mein Job, ich werde dafür bezahlt. Die Homepage gehört einem Partner von mir. Er ist ein russischer Mann, der aber in Europa lebt. Ich kriege jeden Monat mein Gehalt und bin zufrieden damit", erklärte er ungerührt. Er sieht die Bilder sogar als Chance für die Prominenten, um im Gespräch zu bleiben. Dass sich Lawrence wie vergewaltigt fühlt, nachdem sie die ganze Welt nackt bestaunen konnte, kann Kholodovskii nicht nachvollziehen: "Ich würde nicht von sexuellem Missbrauch sprechen. Diese Bilder sind gute PR für die Prominenten. Wenn es sein muss, werde ich noch weitere Bilder veröffentlichen."

(20.11.2014) Amy Adams und Patricia Arquette nennen Hacker "abartig"
Selbst schuld, wenn dein Nacktphoto im Internet landet? Was machen die auch so abartige Bilder?

Patricia Arquette und Amy Adams wollen von solchen Einlassungen im Zuge des Jennifer Lawrence-Hacker-Skandals nichts hören. Beim "Runden Tisch der Schauspielerinnen", welche die Branchenzeitig "The Hollywood Reporter" veranstaltete und an dem auch Reese Witherspoon, Julianne Moore, Hilary Swank, Laura Dern und Felicity Jones teilnahmen, fanden Patricia und Amy klare Worte.

Arquette meinte, es sei "nichts abartig an sexueller Intimität und auch nicht daran, Photos davon zu machen. Abartig ist, wenn eine Gesellschaft entscheidet, dass sie in dein Sexualleben eindringen, es von dir stehlen, sich hineindrängen und dein privates Sexualleben beobachten. Wenn eine Gesellschaft das als akzeptabel betrachtet, ist es ihr Fehler - das ist und bleibt abartig. Das hieße, dass wir unseren Kindern beibrigen, dass wenn einer privat Mist baut oder macht, was er will, sie dumm sind und wir sie sozusagen gemeinschaftlich belästigen können."

Amy Adams ergänzte: "Als wir mit der Schauspielerei anfingen, mussten wir uns über so etwas wie gehackte Photos im Internet keine Gedanken machen. Die Welt hat sich sehr verändert, und das alles ist vollkommen neu für uns."

(10.06.2015) FBI durchsucht Wohnung in Chicago
Wie jetzt durch veröffentlichte Dokumente des Federal Buerau of Investigation (FBI) bekannt geworden ist, hat die Sicherheitsbehörde bereits am 15. Oktober Computer eines Mannes in Chicago beschlagnahmt. Er wird verdächtigt, in den Hacker-Skandal um die veröffentlichten Nacktphotos von prominenten Schauspielerinnen wie Jennifer Lawrence verwickelt zu sein.

Spezialagent John Sedowsky von der Einheit Cyber-Kriminalität erklärte, dass im Haushalt des Verdächtigen jemand iClouds gehackt habe: "Die aufgezeichneten Daten der Opfer, die Apple zur Verfügung stellte, zeigen, dass über den Verlauf mehrerer Monate einer oder mehrere Computer versuchten, sich ohne Autorisierung Zugang zu den e-mail- und iCloud-Konten zu verschaffen, und dies teilweise auch schafften."
Der Verdächtige ist bisher noch nicht beschuldigt worden. Es ist nicht klar, ob er überhaupt als Beschuldigter gilt. Angeblich wird noch gegen eine weitere in Chicago sitzende IP-Adresse, von der aus iClouds gehackt wurden, ermittelt.

(16.03.2016) Hacker könnte bis zu fünf Jahre ins Gefängnis wandern
Ryan Collins hat in seinem Prozess um das Veröffentlichen von Nacktbildern diverser Promi-Damen auf schuldig plädiert. Er gab zu, private Fotos von Jennifer Lawrence, Kate Upton und vielen weiteren veröffentlicht zu haben. Der 36-Jährige wurde wegen des Computer hackings angeklagt, in einem Fall wird im auch vorgeworfen, sich unerlaubterweise Zugang zu einem geschützten Computer verschafft zu haben. Dafür drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft, doch die Staatsanwaltschaft wird laut "The Hollywood Reporter" 18 Monate fordern.

In einem Statement der Bezirksstaatsanwaltschaft von Zentralkalifornien heißt es, dass Collins sich zu mindestens 50 iCloud-Konten und 72 Gmail-Konten Zugang verschafft hatte, "die meisten gehörten weiblichen Stars". Zuvor hatte er sogenannte "Phishing"-eMails verschickt, die vorgaukelten, von Apple oder Google zu stammen. "Indem er sich auf illegale Weise Zugang zu intimen Details der Privatleben der Opfer verschaffte, hat Mr. Collins deren Privatsphäre verletzt und viele von ihnen mit anhaltendem emotionalem Stress, Scham und dem Gefühl einer Unsicherheit hinterlassen", so David Bowdich vom FBI Los Angeles.

(28.09.2016) Update
Edward Majerczyk aus Illinois hat sich gestern in einem Bundesgericht in Chicago für schuldig bekannt, die iClouds-Konten diverser weiblicher Prominenter gehackt, rund 500 Bilder herunter geladen und im Internet Nacktphotos veröffentlicht zu haben, wie die "Chicago Tribune" meldet. Der 29-Jährige ist beschuldigt, sich unautorisiert Zugang zu einem geschützten Computer-System verschafft zu haben.

Die Namen der Prominenten sind in den Unterlagen nicht genannt, aber es ist bekannt, dass Jennifer Lawrence, Kate Upton und Kirsten Dunst zu den Geschädigten gehören, nicht zuletzt weil sie selbst öffentlich Stellung zur Verbreitung der Photos genommen hatten. Lawrence erklärte den Vorgang 2014 zu einem "Sexualverbrechen".

Majerczyk gab vor Gericht zu, "zu seiner persönlichen Befriedigung und Unterhaltung" eigens nach "heiklen Bildern" gesucht habe; laut seines Anwalts gebe es aber keinen Beweis, dass er diese verbreitet oder verkauft habe. Ein FBI-Ermittler erklärte, dass Jennifer während der Ermittlungen "sichtbar mitgenommen" wirkte: "Sie war während der Befragung sehr aufgelöst, und ich musste das Interview an einer Stelle wegen ihrer Gefühlsregungen über die diskutierten Informationen abbrechen."

Die Urteilsverkündung ist für den 10. Januar angesetzt.



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