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Stereo-Feature: Jürgen Vogel & Moritz Bleibtreu

Zum ersten Mal als Duo im Kino

Sie sind zwei der bekanntesten und markantesten Gesichter des deutschen Films und in "Stereo" zum ersten Mal in tragenden Rollen gemeinsam auf der großen Leinwand zu sehen: Jürgen Vogel und Moritz Bleibtreu. Wir stellen die beiden Darsteller in einem kurzen Porträt vor.

Groß sind sie beide nicht, haben in ihrem Filmen aber stets schauspielerische Größe bewiesen. Gemein ist ihnen auch, dass sie bereits als Kinder vor der Kamera standen, wenn auch in unterschiedlichen Rollen: Jürgen Vogel war Kindermodel, Moritz Bleibtreu spielte in einer Kinderserie mit.

1971 in München als Sohn der berühmten österreichischen Schauspielerin Monica Bleibtreu geboren, wuchs Moritz Bleibtreu im Hamburger Stadtteil St. Georg auf. Erste Schauspielerfahrungen sammelte er in der ZDF-Kinderserie "Neues aus Uhlenbusch" (1977-1982), bei der u.a. seine Mutter als Autorin beteiligt war. Es folgten Rollen in weiteren Fernsehfilmen, bis es Bleibtreu schließlich aus Hamburg weg zog: Die Schule verließ er mit einem Realschulabschluss in der elften Klasse, um als Au-Pair nach Paris zu gehen. Nach einem weiteren Jahr in Italien reiste er weiter nach New York, wo er Schauspielunterricht nahm.

Zurück in Hamburg setzte er seine Schauspielkarriere am Schauspielhaus fort und spielte in den 1990ern einige große Fernsehrollen, entschied sich jedoch 1998, nur noch Kinofilme zu drehen. Große Berühmtheit und Anerkennung erlangte er mit Kinofilmrollen in Knockin' on Heaven's Door (1997), Lola rennt (1998), Das Experiment (2001) sowie mit Fatih Akin-Filmen wie Im Juli (2000) und Soul Kitchen (2009). Auch spielte er in internationalen Produktionen mit, etwa in den Hollywood-Filmen "World War" / (2013) und Inside Wikileaks - Die fünfte Macht (2013). Er wurde bereits mehrfach mit dem Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller sowie mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.

Auch Jürgen Vogel nennt einen Silbernen Bären sein Eigen. Der Mann mit der charismatischen Zahnlücke wurde 1968 in Hamburg als Sohn eines Kellners und einer Hausfrau geboren und besuchte die Schauspielschule in München – allerdings nur einen Tag. Berühmt wurde er trotzdem, und zwar mit Sönke Wortmanns Kleine Haie (1992). Jürgen Vogel war schon Nackt (2002), sang Keine Lieder über Liebe (2005), schob Til Schweiger im Rollstuhl in Wo ist Fred!? (2006) und führte als Lehrer in Die Welle (2008) ein Sozialexperiment mit seiner Schulklasse durch. Er spielt mit Vorliebe schwierige Charaktere, vom Verbrecher bis hin zum Dealer, Kidnapper und Vergewaltiger. Neben Rollen für das Fernsehen hat er auch eine Leidenschaft für Genrefilme, wie er in Sexy Sadie (1996) und Gnade(2012) bewiesen hat.

Auch sein neuester Film Stereo ist wieder ein Genrefilm, ein Thriller mit einer starken psychologischen und emotionalen Dichte, die sich in der Hautpfigur Erik (Jürgen Vogel) wiederspiegelt. Während Erik sich sein neues Leben auf dem Land aufzubauen versucht, holen ihn die Schatten aus seiner Vergangenheit ein und er wird vom mysteriösen Henry (Moritz Bleibtreu) verfolgt, der ihn zu beeinflussen versucht.

In diesem Feature sprechen Jürgen Vogel und Moritz Bleibtreu über ihre intensive Zusammenarbeit:



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