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Warner Bros streichen 1000 Jobs

200 Millionen Dollar Einsparungen

Bisher hinkt das Filmgeschäft in den Vereinigten Staaten im Vergleich zum Vorjahr mit einem Minus von knapp 5 Prozent hinterher. Haben die größten zwölf Studios bis einschließlich 2. November 8,224 Milliarden Dollar eingenommen, waren es zum Vorjahreszeitpunkt bereits 8,626 Milliarden Dollar.

Ein Studio, das mit einem Minus von 18 Prozent besonders fette Einbußen hinnehmen muss, ist Warner Bros, der letztjährige Marktführer, der aktuell auf dem dritten Platz hinter 20th Century Fox und Buena Vista (Walt Disney) liegt. Und dieses Minus hat Auswirkungen. Warner-Vorsitzender Kevin Tsujihara hat angekündigt, das Jahresbudget des Unternehmens um 200 Millionen Dollar zu kürzen. 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden entlassen - das entspricht etwa einem Achtel der Gesamtbeschäftigten des Studios.

Bereits vergangenen Monat hatte Tsujihara angekündigt, sein Unternehmen verschlanken und weniger in die Marketing-Kosten investieren zu wollen. Die Einschnitte betreffen weniger die Film- und Fernsehproduktion als die Bereiche Home Entertainment, Information, Technologie und Finanzen.

Warner Bros haben einen enttäuschenden Sommer an den Kinokassen hinter sich. "Godzilla" spielte beispielsweise mit 500 Millionen Dollar weltweit weniger ein als erhofft. Aber noch hat das Studio einen Trumpf im Ärmel: Im Dezember kommt der dritte und letzte "Hobbit"-Film "Der Hobbit 3: Die Schlacht der Fünf Heere" in die Kinos. Und in dieser Woche startet Christopher Nolan´s mit Spannung erwarteter Science Fiction-Film "Interstellar".


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