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Lindsay Lohan
Lindsay Lohan
© BANG Showbizz

Endlich Schluss mit der unendlichen Geschichte?

Lindsay Lohan hat Sozialstunden abgeleistet

(18.02.2015) Lindsay Lohan lässt spenden

Lindsay Lohan
hat die amerikanische Firma "Esurance" überredet, 10 000 Dollar an die Organisation in London zu spenden, bei der sie ihre letzten vom Gericht geforderten Sozialstunden abgeleistet hatte. Die 28-Jährige hatte im Community Service für 70 Stunden unter anderem mit jungen Leuten eines Freiwilligen-Theaters zusammen gearbeitet.

Allerdings akzeptieren nicht alle dies als Sozialstunden. Ein Anwalt hat die Entscheidung, die Arbeit im Community Center anzuerkennen, angefochten: Fan-Treffen dürften nicht als abgeleistete Sozialstunden abgerechnet werden. Vor Gericht soll heute geklärt werden, ob die Aktrice die Auflagen nun erfüllt hat oder nicht. Ob die Spende der Versicherungsgesellschaft, für die Lindsay Werbung gemacht hat, die während des diesjährigen Super Bowls gezeigt wurde, nun gut Wetter machen soll, kommt dabei möglicherweise auch zur Sprache.

(26.02.2015) Zu früh gefreut: Lindsay Lohn muss weiter arbeiten
Pech gehabt! Die vom Gericht geforderten Sozialstunden, die Lindsay Lohan im Community Service Center in London abgeleistet hat, erkennt das Gericht in Santa Monica nicht an. Es entschied, dass die Mimin noch immer 125 Stunden abzuleisten habe.

Die 28-Jährige war 2012 wegen rücksichtslosen Fahrens zu 240 Sozialstunden verurteilt worden. Sie tat sich schwer, diese abzuleisten. Bis zum letztmöglichen Termin war unklar, ob die Darstellerin ihrer Verpflichtung nachgekommen sei. In London soll sie nach ihren Auftritten im Theaterstück "Speed-the-Plow" in London unter anderem fünf dreistündige Plauder- und Autogrammstunden mit Fans veranstaltet und diese als ihre Sozialstunden verbucht haben. Die Staatsanwaltschaft zeigte sich unbeeindruckt: "Sie hat Dinge getan, die man nicht als Sozialstunden bezeichnen kann", urteilte Staatsanwalt Terry White gestern in Santa Monica. "Sie hat Menschen die Hand geschüttelt und dies als Arbeitsstunden gewertet. Ich würde gerne mit einer Berühmtheit herumhängen, den Tag mit ihr verbringen und ihr Leben beobachten, aber das hat nichts mit Sozialstunden zu tun."

Lohan's Anwältin gab an, dass ihre Mandantin kein Problem damit habe, die restlichen Stunden nun abzuleisten: "Sie genießt diese Arbeit. Ihre Leidenschaft ist es, mit Kindern zu arbeiten, und die mögen sie wirklich sehr." Die restlichen 125 Stunden muss Lindsay nun innerhalb von drei Monaten ableisten. Sollte sie dies nicht schaffen, wird sie ins Gefängnis gehen müssen. Am 12. März soll entschieden werden, wie die Darstellerin die restlichen Sozialstunden ableisten kann und soll.

(13.03.2015) Richter verfügt: Sozialstunden neu ableisten
Am Mittwoch hat Richter Mark Young in Los Angeles verfügt, dass Lindsay Lohan ihre 115 Sozialstunden im Community Service Center in London erneut ableisten muss. Das CSC kümmert sich um vernachlässigte Kinder und Menschen mit Behinderungen. Auf diese Entscheidung hatten Verteidigung und Anklage mit einer Vereinbarung hingewirkt. Die 28-Jährige war nicht im Gerichtssaal anwesend, sondern ließ sich durch ihren Anwalt vertreten.

Der Richter hat klargestellt, dass es einen Missbrauch der Sozialstunden wie bei Lohan's erstem Einsatz nicht geben wird: Dort hatte die Darstellerin sechs Stunden Arbeit pro Tag abgrechnet - die aus zwei Stunden Bühnenauftritt am Mittag, zwei Stunden Autogramme schreiben und mit Fans plaudern und zwei Stunden Bühnenauftritt am Abend bestanden. Er begrenzte die Arbeit auf vier Stunden täglich - die dann aus echtem Dienst am Nächsten bestehen müssen.

(13.05.2015) Gleich mal wieder zwei Stunden zu spät
Heute hat Lindsay Lohan in einer Kindertagesstätte im New Yorker Stadtteil Brooklyn begonnen, ihre gemeinnützige Arbeit anzutreten, zu der sie ein Richter im März erneut verdonnert hatte. Insgesamt muss die 28-Jährige 115 Stunden ableisten. Bei den angesetzten Acht Stunden-Tagen müsste die Schauspielerin also rund 15 Tage mit den kleinen Knirpsen verbringen.

In echter Lindsay-Manier kam sie heute schon mal zwei Stunden zu spät, wie das Klatschportal "TMZ" meldet. Immerhin gelang es ihr, ins Gebäude zu kommen, ohne dass die vor dem Haupteingang lauernden Medienmeute sie vor die Linse bekam. Aber zu morgen sollte sie am besten mehrere Wecker stellen - sonst wird sich das Abbüßen ihrer Strafe länger als 15 Tage hinziehen...

(28.05.2015) Update
Heute entscheidet ein Richter, ob die sich seit 2012 hinziehende, unendliche Geschichte um Lindsay Lohan's Autounfall und die seitdem zu leistenden Sozialstunden endlich ein Ende findet. Ein happy ending noch obendrein. Denn heute endet die Frist, bis zu der die Mimin ihre 125 Sozialstunden absolviert haben muss.

Lindsay arbeitete seit Mitte des Monats in einer Kindertagesstätte in Brooklyn in New York City, um dies zu schaffen, und Terry White, der Bezirksstaatsanwalt von Santa Monica, ist optimistisch: "Es scheint so, dass sie ihre Stunden abgeleistet hat." Noch am Monatsanfang hatte Richter Mark Young die 28-Jährige gewarnt, dass Konsequenzen drohten, wenn sie wiederum diese Frist platzen ließe.

Die juristischen Schwierigkeiten von Lohan reichen bis ins Jahr 2007 zurück, als sie nach mehreren Festnahmen wegen Drogenbesitzes und Fahrens unter Alkoholeinfluss erstmals eine Bewährungsstrafe erhielt. Es ist allen Beteiligten nur zu wünschen, dass dieses Kapitel nun einen sauberen Strich erhält.


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