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Fast & Furious 7
Fast & Furious 7
© Universal Pictures International Germany

Vorschau US-Kinowochenende: Furioser Auftakt

100 Millionen Dollar-Debüt für "Furious 7" erwartet

Manchmal lohnt sich es sich, einen langen Atem zu haben: Hätten Universal Pictures nach dem enttäuschenden US-Ergebnis in Höhe von 62 Millionen Dollar für den dritten Teil ihrer 2001 begonnenen "Fast and the Furious"-Reihe 2006 den Stecker gezogen - es hätte wohl jeder verstanden. Stattdessen hielt das Studio an dem Konzept "Schnelle Autos, harte Kerle" fest und wurde in immer unglaublicherem Maße vom Publikum dafür belohnt: Der vierte Teil "Fast and Furious" spielte 2009 weltweit über 363 Millionen Dollar ein - mehr als doppelt so viel wie der eingangs erwähnte dritte Part "The Fast and the Furious: Tokyo Drift". Und dann galoppierten die Zahlen völlig davon: 2011 spülte "Fast Five" 626 Millionen Dollar weltweit in die Universal-Kassen, zwei Jahre später brachte es "Fast and Furious 6" auf 788 Millionen Dollar.

Never change a winning team. Nun also bricht sich "Fast & Furious 7" mit Vin Diesel, Dwayne Johnson, Michelle Rodriguez, Jason Statham und Kurt Russell auf über 3900 Leinwänden in Nordamerika Bahn und wird unangefochten seine Runden am Osterwochenende drehen. Erwartet wird ein Einspiel von über 100 Millionen Dollar. Damit wäre das der erste Streifen, dem es im Jahr 2015 gelingt, die magische Marke am Eröffnungswochenende zu überspringen.

Der siebte Part profitiert von bislang exzellenten Kritiken - den besten der Reihe - und der Neugier, wie Paul Walker, der zum Teil mit Computeranimationen zum Leben erweckt wurde, in seinem letzten Film auftritt. Der Akteur war während der Dreharbeiten bei einem Autounfall um sein Leben gekommen, als angeblich gerade mal die Hälfte der Szenen mit ihm im Kasten waren.

Der Rest der Top Ten wird nur die Rückleuchten von "Fast and Furious 7" sehen. Nur der aktuelle Spitzenreiter "Home" dürfte sich wegen des familienfreundlichen Osterwochenendes und der sich nicht überschneidenden Zielgruppe mit "Furious 7" einigermaßen behaupten. Interessant alleine noch, wie sich der kleine Independent-Horrorfilm "It Follows", den die Weinstein-Tochter Radius ohne Werbekampagne in weitere Kinosäle stecken wird, behaupten wird.


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