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John Travolta
John Travolta
© BANG Showbiz

John Travolta: "Scientology wird missverstanden"

Schauspieler verteidigt seine Religion im Fernsehen

Mit "Going Clear: Scientology and the Prison of Belief" ist im vergangenen Monat ein Dokumentarfilm in den US-Kinos und im Fernsehen angelaufen, der viele bereits bekannte Vorwürfe gegen die Praktiken der Scientology-Organisation bündelt. Was der Dokumentation von Alex Gibney zusätzliches Gewicht verliehen hat, sind die Interviewpartner, die er für sein Projekt gewinnen konnte. Teilweise handelt es sich um hochrangige Aussteiger aus der Sekte, die haarsträubende Geschichten zu erzählen haben.

Dabei kommen auch Tom Cruise und John Travolta als prominenteste Vertreter der Organisation nicht gut weg. Dass sie von zweifelhaften Praktiken wie Steuerbetrug, ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen und körperlichen Misshandlungen nichts mitbekommen haben wollen, wie sie immer wieder betonen, nehmen ihnen nicht alle ab. Während Cruise den Film und die Vorwürfe unkommentiert lässt, hat Travolta Scientology jetzt in der NBC-Fernsehsendung "Good Morning America" verteidigt, in der er eigenlich Werbung für seinen neuen Kriminalfilm "The Forger" machen wollte, der am Freitag in den US-Kinos starten wird.

Der 61-Jährige erklärte, Scientology werde so sehr angegriffen, weil es "missverstanden" werde und "wirklich funktioniere": "Die Leute sollten sich wirklich die Zeit nehmen und ein Buch lesen. Das ist mein Rat. Sie könnten 'A New Slant on Life' lesen, sie könnten 'Dianetics' [Scientology-Bücher] lesen. Und ich glaube, wenn man das wirklich liest, versteht man es. Aber solange man es nicht tut, spekuliert man nur, was ich für einen Fehler halte. Scientology ist seit 40 Jahren Teil meines Lebens, und ich habe jede Minute geliebt. Meine Familie hat davon profitiert. Es ist eine herrliche Sache für mich, die mehrmals mein Leben gerettet hat und mit der ich das Leben Anderer habe retten können. Scientology half mir stetig für zwei Jahre, den Verlust meines Sohnes zu verarbeiten."


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