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The Age of Adaline
The Age of Adaline
© Lionsgate

Vorschau US-Kinowochenende: Die Ruhe vor dem Ultron-Sturm

Zwei kleinere Dramen feiern Debüt

Es ist die Ruhe vor dem Sturm, das Wochenende, bevor der mutmaßliche Film des Jahres, der gestern in einigen Ländern wie Frankreich bereits Tagesrekorde gebrochen hat, auch in die nordamerikanischen Kinos kommt: "Avengers: Age of Ultron".

Zwei kleinere Dramen dürfen nochmal auf den Augenblick im Rampenlicht hoffen, bevor die Marvel-Superhelden alles überschatten werden. Lionsgate Films bringen "The Age of Adaline" ("Für immer Adaline") in 2991 Lichtspielhäuser. Regisseur Lee Toland Krieger ("Celeste & Jesse Beziehungsstatus: Es ist kompliziert!") erzählt die Geschichte von einer jungen Frau (Blake Lively), die Anfang des 20. Jahrhunderts geboren worden ist, aber nach einem Unfall aufgehört hat zu altern. Nach Jahren eines Lebens in Einsamkeit trifft sie auf einen Mann (der Niederländer Michiel Huisman), für den es wert sein könnte, die Unsterblichkeit zu verlieren. Die ersten Zuschauerreaktionen sind freundlich, während die Kritiken den Film als nicht besonders fesselnd beurteilen. Gelobt werden indes die Leistungen von Lively und von Harrison Ford in einer Nebenrolle. Erwartet werden über 10 Millionen Dollar zum Premierenwochenende.

Open Road Films versuchen ihr Glück mit "Little Boy", den der mexikanische Regisseur und Drehbuchautor Alejandro Monteverde hauptsächlich in Mexiko gedreht hat. Der Film handelt von einem Siebenjährigen (Jakob Salvati), der willens ist, alles zu tun, um den Zweiten Weltkrieg zu beenden, um seinen Vater nach Hause zu bringen. "Little Boy" - auch der Spitzname der Bombe, welche die amerikanische Armee über Hiroshima abwarf - startet in nur 1045 Filmtheatern, aus denen er schnell wieder verschwinden dürfte, denn die ersten Zuschauerreaktionen sind mau - und die Kritiken verheerend: Dem Werk wird zwar das Herz am rechten Fleck attestiert, aber eine schamlose Manipulativität, die zudem noch einen entsetzlich törichten Aufhänger benutzt. Dieser Streifen aus der Schublade der christlichen Filme sei einer, bei dem Zuschauer sich über den Ansatz zurecht empören könnten. Mehr als drei Millionen Dollar trauen die Analysten dem Streifen nicht zu.

Allgemein erwarten Analysten angesichts dieser nicht überwältigenden Konkurrenz das vierte und letzte Wochenende des bisherigen Film des Jahres - "The Fast and the Furious" - an der Spitze der Top Ten.


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