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George Clooney
George Clooney
© BANG Showbiz

George Clooney: "Es war nicht alles schlecht"

Lehren aus den gehackten Sony-e-mails

Eins vorweg: George Clooney steht nicht auf Seiten der Hacker, die im vergangenen Jahr das Sony-Netz geknackt und zahlreiche e-mails veröffentlicht hatten. Für den Akteur sind die Vorgänge "abscheulich". Aber eine Einschränkung machte der 54-Jährige auf der Werbetour für seinen neuen Film "A World Beyond" im Interview mit BBC Radio 4 dann doch.

"Die e-mails haben dafür gesorgt, dass die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern in Hollywood thematisiert wird", so Clooney. In einer e-mail war unter anderem herausgekommen, dass Amy Adams und Jennifer Lawrence für ihre Arbeit an "American Hustle" wesentlich weniger gezahlt wurde als ihren männlichen Mitspielern Christian Bale und Bradley Cooper. George weiter: "Die mails machen uns auch bewusst, dass es in Hollywood gerade mal so etwa 15 weibliche Regisseure gibt. Es ist eine sehr gute Diskussion, welche die Frauen jetzt begonnen haben." Er persönlich beschäftige in seiner Produktionsfirma Smoke House Pictures eine Reihe weiblicher leitender Angesteller.

Zu Beginn des Monats haben Rose Byrne und Charlize Theron die finanzielle Ungleichbehandlung von Frauen und Männern jeweils scharf kritisiert. Byrne erklärte: "Hier handelt es sich nicht nur um Frauenfeindlichkeit, sondern um eine rechtliche Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Und wie jede Diskriminierung - ob aufgrund der Sexualität, der Ethnie oder des Geschlechts - ist sie illegal." Theron erklärte, sie habe für den neuen "Snow White and the Huntsman" im Wissen dieser Ungerechtigkeit erstmal eine Gagenerhöhung gefordert. Die Enthüllungen hätten sie "angekotzt".



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